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Buchkritik

Jill Santopolo: „Was bleibt sind wir“

Jill Santopolo erzählt in ihrem Roman „Was bleibt sind wir“ eine On-Off-Liebesgeschichte.

Jill Santopolo: „Was bleibt sind wir“

Als sich Lucy und Gabe kennenlernen, bricht gerade für viele andere Menschen eine Welt zusammen – die beiden jungen Leute treffen sich am 11. September 2001 in New York in einem Hörsaal. Zu der Stunde, als Flugzeuge ins World Trade Center rasen.

Bei aller Trauer um die Toten und um die Unbeschwertheit der Stadt, die niemals schläft, verlieben sich Lucy und Gabe ineinander. Lucy glaubt an eine gemeinsame Zukunft, doch ihr rosaroter Traum zerplatzt schnell, denn Gabe entscheidet sich, zu seiner Ex zurückzukehren.

Liebe flammt wieder auf

Jahre später treffen sie sich wieder, und der Zauber ihrer Liebe fängt sie erneut ein. Sie ziehen sogar zusammen, obwohl Freunde Lucy warnen, sich zu sehr emotional auf Gabe einzulassen. Sie sollen Recht behalten.

Gabe will als Fotograf die Krisenherde der Welt bereisen. Lucy bleibt zurück und heiratet einen anderen Mann. Aber sie kommen nicht voneinander los.

Eine Liebesgeschichte, die zwischen Kitsch und Kunst daher kommt. Ein Buch, das gemischte Gefühle beim Leser hinterlässt. Die Idee an sich ist großartig, die Umsetzung leider nicht durchgehend gelungen.

Jill Santopolo: Was bleibt sind wir, 384 S., Heyne, 12,99 Euro, ISBN 978-3-453-42215-5.

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