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Rainer Merkel: „Stadt ohne Gott“

Buchkritik

In Beirut im Libanon lässt Rainer Merkel in seinem Roman „Stadt ohne Gott“ vier Menschen aufeinandertreffen. Im einstigen „Paris des Ostens“ hoffen sie, einen Ort zu finden, um ihre Träume zu realisieren, aber eigentlich sind sie alle nur auf der Flucht.

von Britta Helmbold

05.07.2018

Autor Merkel erzählt aus den verschiedenen Perspektiven seiner Protagonisten und nicht chronologisch. Vermutlich um es, spannender zu machen, aber das gelingt nicht wirklich.

Überspannte Berlinerin

Die überspannte Berlinerin Rosie, die einem als Leser schon auf den Wecker geht, hofft auf ein neues Leben am Rande des Krieges. Sie verliebt sich in den Syrer Daoud, der später im Berliner Exil lebt.

Gemeinsam mit Rafik, der von einer Karriere als Modemacher träumt, und der Soziologin Zahra suchen sie versteckt lebende Flüchtlinge in einer Fabrik auf. Ein Kind ist krank, Rosie will helfen – vordergründig, denn eigentlich sucht sie nur nach einem Weg, um mit Daoud allein zu sein.

Nicht fesselnd.

Rainer Merkel: Stadt ohne Gott, 356 S., S. Fischer, 21 Euro, ISBN 978-3-1039-7348-8.
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