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Sympathie für den Teufel

BERLIN Die letzten Takte der Rolling Stones klingen einem am ersten Wettbewerbstag der 58. Berlinale noch im Ohr, die Akkorde von „Sympathy for the Devil“, während die nächsten Musik-Filme bereits vorausklingen.

von Von Patrick Wildermann

, 08.02.2008
Sympathie für den Teufel

Daniel Day-Lewis findet Öl in „There Will Be Blood“.

Madonna kommt noch, Patti Smith und Neil Young sind schon in der Stadt. Man muss daran denken, wie erstaunlich gut informiert Mick Jagger zur Eröffnung über das Festivalprogramm war – der Ober-Rolling-Stone wusste sogar, dass in einer Nebenreihe der Film „Heavy Metal in Bagdad“ auf dem Programm steht, eine Dokumentation, die von der einzigen Heavy-Metal-Band des Irak erzählt. Musik, soviel steht fest, ist während einer Berlinale nie nur Entertainment. Schon immer hat das Festival einen politischen Anspruch gehabt. Und in diesem Jahr, wo der große Polit-Regisseur Costa-Gavras die Präsidentschaft der Jury innehält – die ja kurzfristig den Ausfall von Regisseurin Susanne Bier und Schauspielerin Sandrine Bonnarie verkraften muss –, erwartet man besonders, dass ein Film von Brisanz gewinnt.

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