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Johan Simons stellt sich den Abonnenten in einem Brief vor

Schauspiel Bochum

Der neue Intendant des Bochumer Schauspielhauses verrät schon zwei Stücke seines Spielplans.

Bochum

von Julia Gass

, 04.06.2018
Johan Simons stellt sich den Abonnenten in einem Brief vor

Johan Simons leitet ab September das Bochumer Schauspielhaus. Foto: dpa

Johan Simons hat sich als neuer Intendant des Bochumer Schauspiels den Abonnenten mit einem sehr netten Brief vorgestellt. „Das Schauspielhaus Bochum ist für mich das schönste Theater in Deutschland.

Vielleicht kommt die Volksbühne in Berlin noch daran, aber höchstens diese. Wenn man in Bochum vor dem Theater steht, denkt man schon: Das ist ein Schiff! Das ist gewaltig und schön“, schreibt der ehemalige Intendant der Ruhrtriennale in dem zweiseitigen Brief.

Neue Programmlinien

Das Schauspielhaus Bochum sei für ihn ein „internationales Theater“. „Das wird man in unserem Programm merken“, so Simons. Am 14. Juni will er seinen ersten Spielplan und sein Team vorstellen. In dem Brief verrät er schon zwei neue Produktionen.

„Wir denken über neue Programmlinien für das Schauspielhaus nach, über Tanz, der ja eine bis auf Reinhild Hoffmann zurückgehende Geschichte in Bochum hat, Bildende Kunst, Installationen, Konzerte, Partys und Filme“, schreibt Simons.

Kleist in Salzburg

Er inszeniert zurzeit mit Bühnenbildner Johannes Schütz „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist mit den Schauspielern Sandra Hüller und Jens Harzer.

Premiere ist am 29. Juli bei den Salzburger Festspielen, im Herbst kommt diese Koproduktion aus Salzburg nach Bochum, wo auch das Bühnenbild hergestellt wird. Ab Februar zeigt das Thalia Theater in Hamburg diese besondere Fassung, in der das Stück mit nur zwei Personen erzählt wird.

Kultstück aus Berlin

Und wie bereits berichtet, holt der Intendant das Kult-Stück „Murmel Murmel“ nach Bochum. Herbert Fritsch hat es an der Volksbühne Berlin inszeniert. Diese Inszenierung wurde zum Theatertreffen eingeladen und ist um die halbe Welt getourt. Ab Winter wird sie in der Originalbesetzung in Bochum zu sehen sein.

„Siebzig Minuten akrobatisches Körpertheater, großartiger Slapstick und rhythmische Tanzgymnastik, psychedelisch bunt. Das müssen Sie ansehen“, schwärmt Simons.