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Bogenschießen: Schulte hat „Quali“ in der Tasche

SCHWERTE Martina Schulte von den Schwerter Bogenschützen unterstrich bei den Landesmeisterschaften Feldbogen in Münster ihre Klasse einmal mehr. Sie holte den Titel in der Damen-Klasse im Recurve-Bereich.

Bogenschießen: Schulte hat „Quali“ in der Tasche

Martina Schulte holte den Titel in Münster.

24 Scheiben, je zwölf mit unbekannter bzw. bekannter Entfernung zwischen zehn und 60 Metern, galt es zu treffen. Pro Scheibe wird mit jeweils drei Pfeilen geschossen. Allerdings wurde eine neue Wertung eingeführt, zusätzlich zu den Punkten eins bis fünf für die jeweiligen Ringe, wird der innere Ring im Gold nun mit sechs Punkten gewertet (zuvor wurde er nur zur Entscheidungsfindung herangezogen).

Schulte sicherte sich mit 318 Ringen den Titel. Damit hat sie die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften, die am 9./10. August in Mittenwald stattfinden, in der Tasche. Und sie konnte ihre Vorfreude kaum verhehlen: „Das ist der tollste Parcour, richtig fürs Auge“, schwärmt Schulte.

Wer aus dem Schwerter Lager sonst das Ticket für die „Deutschen“ lösen kann, muss noch abgewartet werden. Insgesamt lief es in Münster nicht ganz, wie erhofft. In der Jugend/Junioren-Klasse wurde Jasmin Pütter mit 279 Ringen Siebte. Platz vier erreichte Eckhard Boecker in der Altersklasse mit 271 Ringen.

Pütter im Compound-Bereich Sechste

Im Compound-Bereich wurde Madeline Pütter in der Jugend/Junioren-Klasse mit 325 Ringen Sechste. In der Altersklasse wurde Friedrich Pütter (361 Ringe) mit neuem Bogen Sechster, Friedel Greine (360) mit Schulterproblemen Siebter und Holger Rausch (278) Zwölfter.

Beim Ranglisten-Schießen in Müllenborn (bei Gerolstein in der Eifel) waren die Schwerter Bogenschützen ebenfalls vertreten. Geschossen wurden jeweils 24 Scheiben mit bekannter und unbekannter Weite. Bei perfektem Schießwetter erreichte Martina Schulte in der Recurve-Damenklasse insgesamt Rang zwei mit 614 Ringen. Damit war sie unter den ersten Fünf von vier Bundeskaderfrauen umgeben. Jasmin Pütter stellte sich in der Junioren-Klasse als einzige der Herausforderung und schoss 461 Ringe.

Im Compound-Bereich hatte Friedrich Pütter 701 Ringe) technische Probleme und wurde 18. Madeline Pütter (581) kam auf Rang vier in der Jugend/Junioren-Klasse. Holger Rausch (596), für den der Wettbewerb als freies Turnier galt, wurde Dritter.

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