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Crosslauf ging an die Grenzen

SYTHEN Da soll noch einer sagen „Der Crosslauf ist out. Hier wird doch eindeutig das Gegenteil bewiesen!“, so der Kreisleichtathletikvorsitzende Franz Krüger am Samstagnachmittag beim Anblick der riesigen Teilnehmerzahlen beim 23. Sythener Crosslauf.

24.02.2008
Crosslauf ging an die Grenzen

Beim Sprint können sich die Läufer keine Ruhepause erlauben. Vom Start weg gilt es, Vollgas zu geben.

Oftmals als Stiefkind in der Laufszene behandelt, haben die Organisatoren des TuS Sythen immer wieder gebetsmühlenartig ihren Lauf im Februar angepriesen.

Einfach war es in der Vergangenheit nicht und die enorme Explosion der Teilnehmerzahlen auf nunmehr fast 1000 stellte auch die Sythener vor organisatorische Probleme, die es nicht einfach wegzudiskutieren gibt.

Über 60 Helferinnen und Helfer waren im Bereich der Jugendherberge im Einsatz, um eine wenigstens einigermaßen vernünftige Veranstaltung zu präsentieren. Doch mehrfach wurden den TuSlern doch die Grenzen aufgezeigt.

Im Nachhinein muss als erstes der Zeitplan überdacht werden, denn Teilnehmerfelder mit fast 150 Kindern können nicht alle zehn Minuten auf die Strecke geschickt werden, denn sowohl die Zielrichter als auch die Eingabekräfte im Wettkampfbüro sind damit schlichtweg überfordert.  

Viel zu tun

Die Streckenabsicherung im Start- und Zielbereich muss erheblich verbessert werden, damit auf Dauer Kollisionen zwischen Läufern und Zuschauern vermieden werden. Es bleibt viel zu tun in den nächsten Sitzungen des Sythener Abteilungsvorstandes.

Die Frage nach dem „Warum ist es gerade an der Jugendherberge so toll?“ brachte der Topstar der Veranstaltung auf den Punkt. Alexander Lubina bezeichnete die Strecken in Sythen als die besten Cross-Strecken, die es im weiteren Umkreis gebe. Nirgendwo sonst müsse der Läufer sich auf so viele unterschiedliche Bedingungen auf der Strecke einstellen wie in Sythen. Der Sythener Cross ist halt kein Wald- und Wiesenlauf, sondern Cross pur und die jugendlichen Teilnehmer an der Jugendherberge machten es kurz und knapp bei der Frage, warum in Sythen Crosslaufen so toll ist: „Hier ist einfach alles geil und wir kommen alle im kommenden Jahr wieder, auch wenn wir heute etwas länger als gewohnt auf unsere Siegerehrungen warten mussten.“

Lob tat gut

Lob, das der gebeutelten Seele der Organisatoren sicher gut tat. Und wer die akribischen Sythener kennt, der weiß, dass vieles getan wird, damit die diesjährigen Mängel zukünftig abgestellt werden.

   

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