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hzChristopher Weber will eine olympische Medaille

In Pyeongchang gescheitert - Peking im Hinterkopf

In Pyeongchang gescheitert - Peking im Hinterkopf

Christopher Weber (links) mit seinem Piloten Johannes Lochner. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang traten die beiden an, um eine Medaille zu gewinnen. Sie kamen ohne nach Hause. Foto: dpa/Montage Mühe

Dortmund Christopher Weber landete auf Umwegen beim Bobsport, sah sich schon mit einer olympischen Medaille um den Hals und scheiterte dann doch. Über einen Sportler, der Blut geleckt hat, aber mit dem Bobfahren eigentlich schon abgeschlossen hatte.

Der Schlag kommt unerwartet. Die Innenwand des Bobs verformt sich für den Bruchteil einer Sekunde, drückt sich von rechts gegen den zusammengekrümmten Körper von Christopher Weber. Nicht mal einen wie ihn, der nicht mal die Füße hoch legt, wenn er eigentlich frei hat, der Hemden nur kaufen kann, wenn sie von der Schulter abwärts etwas weiter sind, nicht mal eine Maschine wie ihn lässt so etwas kalt. Doch den physischen Schmerz schluckt der 26-Jährige in diesem Moment im Olympischen Eiskanal von Pyeongchang runter. Der Schlag in Kurve 9 hat eine einschneidendere Bedeutung. Er beendet den Traum von einer Olympischen Medaille im Bob - einer Sportart, die er vor einem Jahr noch völlig uninteressant fand.

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