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SGL: Trainer Köhler will bleiben

DORTMUND Der Jubel der SG Lütgendortmund über die Rückkehr in die zweite Frauenfußball-Bundesliga war kaum verhallt, als sich die Funktionäre bereits in die Planung der neuen Saison stürzten. Kein Wunder, denn es gibt einiges zu tun.

SGL: Trainer Köhler will bleiben

Trainer Andreas Köhler bleibt wohl, Larissa Kock geht.

Zunächst steht da immer noch die Frage im Raum, wo genau die SGL in der nächsten Saison eigentlich spielt, schließlich ist die zweite Liga in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt. Die Entscheidung darüber wird erst nach dem Saison-Ende in der ersten Liga fallen. „In der Nordgruppe sind mit Turbine Potsdam II, Union Berlin oder auch Holstein Kiel die attraktiveren Namen. Im Süden wäre es vielleicht einfacher, die Klasse zu halten“, sagt Abteilungsleiter Rolf Heinbach. Zusätzlich sparte sich die SGL im Süden rund tausend Kilometer Auswärtsreise. „Wir müssen es so nehmen wie es kommt“, sagt SGL-Trainer Andreas Köhler, der „zu 90 Prozent“ in der kommenden Saison Trainer der Dortmunderinnen sein wird.

Drei gehen weg

Vordringlichstes Anliegen der sportlichen Führung ist es derweil, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Spielzeit zusammen zu stellen. Schließlich verlassen in Larissa Kock (Recklinghausen), Meike Dworak und Hanna Mues (beide mit unbekanntem Ziel) drei Spielerinnen den Klub. Außerdem ist Alexandra Dretakis noch eine Wackelkandidatin – nicht ausgeschlossen, dass auch sie den Verein verlässt. Den Abgängen stehen derzeit drei Zugänge gegenüber. Vom TSV Ihmert kommt mit Svenja Klimke (28) eine vielseitig verwendbare Defensiv-Akteurin. Isabel Janssen kehrt nach zwei Jahren Abstinenz (ein Jahr Pause, zuletzt beim FC Gütersloh) zurück ins „Rauhe Holz“. „Isabel ist mit Sicherheit eine Verstärkung für unseren Angriff“, sagt Köhler. Außerdem rückt Mittelfeldspielerin Lisa Marsollek aus der U-17 endgültig in den Kader der ersten Mannschaft auf.

Steine im Weg

Weitere Gespräche mit vielversprechenden Kandidatinnen laufen noch. „Ich denke wir brauchen noch vier bis fünf Spielerinnen, die uns in der zweiten Liga weiterhelfen“, so Köhler. War das bisher die alleinige Aufgabe von Trainer und Abteilungsleiter, so soll es bald wieder einen Sportlichen Leiter geben, der diesen Part mitbetreut, doch auch da ist noch nichts entschieden. Es gibt also noch einige Steine aus dem Weg zu räumen, bevor das Abenteuer Zweite-Liga für die SGL losgeht.

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