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SV Brackel wagt den Neuanfang

DORTMUND Reichlich neue Gesichter gab es gestern in der Fußball-Bezirksliga 8 beim Trainingsauftakt des SV Brackel zu sehen. Keine Frage: Der SVB strebt nach der verkorksten letzten Spielzeit einen Neuanfang an.

SV Brackel wagt den Neuanfang

Die Neuzugänge des SV Brackel

Zehn Neue Spieler verpflichtete der Klub vom Hallenbad. Dem stehen nur zwei Abgänge gegenüber. Zählt man die Verpflichtungen der Winterpause dazu, dann hat SVB-Trainer Bernd Wächtler, selbst erst im Winter gekommen, einen kompletten Kader an Neuzugängen. Dementsprechend sieht er seine Aufgabe für die kommenden Wochen.

 „Wir müssen jetzt erstmal ein Team werden“, sagte der Coach.

Harter Trainingsplan

Die Betonung liegt dabei auf Team im Sinne von Einheit, den in der vergangenen Spielzeit machte er im mangelnden Zusammenhalt einen Hauptgrund für die enttäuschende Bilanz aus.

„Wir haben uns zusammengesetzt und über mannschaftliche Strukturen gesprochen – ich denke auch, dass wir uns verstanden haben“, sagte Wächtler. Über mangelnden Konkurrenzkampf innerhalb seines Kaders kann er sich zumindest nicht mehr beklagen. Alle Positionen sind zumindest doppelt besetzt und die Neuen sind bestimmt nicht mit der Absicht gekommen, die Bank warm zu halten.

Große Konkurrenz

„In der letzten Saison hat sich die Mannschaft ja quasi von alleine aufgestellt. Jetzt ist Konkurrenz da und auch die Etablierten werden sich neu beweisen müssen“, ist sich Wächtler sicher.

Dazu sollte jeder reichlich Gelegenheit bekommen, schließlich hat Brackels Trainer einen harten Trainingsplan gestrickt, der reichlich Tests gegen Landesligisten und kaum „Aufbaugegner“ vorsieht.

Mittelfeldplatz ist das Ziel

Bei den Zielformulierungen ist man in Brackel hingegen angesichts der letzten Spielzeit verständlicherweise vorsichtig. „Unser Ziel ist es, möglichst früh mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben und dann schauen wir weiter nach oben“, sagte Teammanager Paul Reckart.

„Aber ich denke auch, dass wir in der Lage sein werden den ein oder anderen Favoriten zu ärgern“, fügt er hinzu.

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