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Tennis: Ohne Ciruolo wird es schwieriger

DORTMUND Nur zwei der drei Italiener konnte die TG Westfalia vor dem Schlüsselspiel in Köln beim Marienburger SC loseisen. Das macht die Aufgabe ungleich schwieriger.

Tennis: Ohne Ciruolo wird es schwieriger

Gianluca Gatto: Saisondebüt in Köln.

„Es ist schade“, sagt Teamsprecher Claudius Rink. „Aber Ricardo Ciruolo betreut ein italienisches U16-Team bei einem Turnier. Er kann nicht kommen.“

In der Mitte stark

Die Erfolgsaussichten für die heimische Westfalia schrumpfen dadurch erheblich. Stefano Tarallo an 1 und Gianluca Gatto an 2 sollten sichere Punktelieferanten sein, auch wenn die Marienburger gegen die TG ihren Einser Pietro Pennisi erstmals einsetzen sollten. Beim 4:5 gegen Henstedt spielte er nicht – mit Andreas Ense und Axel Neuhausen verloren beide Top-Spieler. Ausgerechnet in der Mitte aber sind die Kölner mit den ehemaligen Bundesliga-Spielern Dirk Hortian und Scott Gessner exzellent besetzt. „Für Jens Kemke und Henrik Müller-Frerich wird es schwer“, sagt Rink.

Knöchel hält

Er selbst wird an 5 auflaufen, wenn der gestrige Belastungstest erfolgreich verlaufen ist. Rink geht fest von einem Einsatz aus: „Meinem Knöchel geht es besser.“ An 6 soll Nico Thieme möglichst einen vierten Einzelpunkt garantieren. „Das“, sagt Rink, „wäre optimal.“ Ein 3:3 nach den Einzeln ist wohl realistischer, dann käme es auf die Doppel an. Zwei Aufsteiger? So ganz hat die TG ihren Traum von einem Bundesliga-Aufstieg noch nicht begraben. Grund ist eine – gleichwohl noch nicht beschlossene – geplante Aufstockung der 1. Bundesliga und die Zusammenlegung der beiden Zweitliga-Gruppen Nord und Süd. „In diesem Fall könnte auch der Gruppenzweite aufsteigen“, sagt Rink. Er weiß aber auch: Eine weitere Niederlage würde diese Träume frühzeitig platzen lassen. „Dann ginge es für uns nur noch um den Klassenerhalt.“

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