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Vier Mal Daumen hoch

DORTMUND Bevor sie in den verdienten Urlaub gehen, ziehen die Verantwortlichen der fünf Dortmunder Landesligisten Bilanz. Und die fällt positiv aus. Vier Klub-Vertreter heben den Daumen ganz nach oben, einer leicht.

Vier Mal Daumen hoch

Auch auf Asche Herr der Lage: Der ASC und Giovanni Schiattarella.

Über den ASC und seine grandiose Spielzeit ist eigentlich fast alles gesagt. 72 Punkte und 95:34 Tore stehen in der Statistik. Diese Zahl untermauert, wie stark die Aplerbecker in der Offensive waren, aber auch wie gut die Abwehr funktionierte. Heiner Brune, der Abteilungs-Vorsitzende, mag daher kaum jemanden herausheben: „Sie haben alle eine tolle Saison gespielt.“ Das erkannten auch viele Konkurrenten an. Brune bedankt sich daher noch einmal ausdrücklich für die vielen Glückwünsche: „Schön, dass sich so viele gemeldet haben.“

Gäbe es nicht den ASC, hätte der TuS in dieser Spielzeit für Superlative gesorgt. 69 Punkte hält auch der Sportliche Berater, Peter Wongrowitz, für absolut meisterschaftswürdig. „In den vergangenen zwölf Jahren hätte das gereicht.“ Die Evinger stellten die beste Heimmannschaft, aber auch das erfolgreichste Team der Rückrunde. „Zur Bilanz zählt aber auch der Titel in der Halle“, sagt Wongrowitz. Höhepunkt war der Heimsieg gegen den ASC nach der Winterpause, als viele glaubten, der TuS würde Aplerbeck von der Spitze verdrängen.

Sollten die letzten Saison-Eindrücke die bleibenden sein, wäre das den Hombruchern gegenüber nicht fair: „Dank einer starken Hinserie blieben wir immer oben in der Tabelle“, sagt Trainer Samir Habibovic. Und: „Wir haben in bestimmt 70 Prozent der Spiel schönen Fußball gespielt.“ Diese Stärke wollen die Hombrucher in Hinblick auf die kommende Saison ausbauen. Der Trainer schließt in seine Bilanz jedoch auch die weniger geglückten Auftritte in diesem Jahr ein. „Dass immer wieder Leistungsträger länger ausfielen, ließ sich auf Dauer wohl nicht kompensieren.“

Der gute Start, einige starke Auftritte in der Rückserie sorgen trotz des verfehlten Ziels für einen relativ zufriedenen Trainer Mario Plechaty. Mengede wollte unter die ersten Vier. „Weil wir viel Punkte unnötigerweise liegen gelassen haben, landeten wir eben nur im Mittelfeld. Wir haben zu früh aufgegeben und damit unsere gute Ausgangsposition verspielt.“ Was für die Mengeder spricht: die niedrigste Anzahl an Gegentreffern in der Liga. Das aber legt für Plechaty auch die Probleme offen: „Vorne haperte es. Was wir für Chancen versiebt haben…“ Positiv sieht Plechaty, dass der Verein auf den Nachwuchs setzt. Und bereits in dieser Spielzeit haben sich einige Leute empfohlen.“

Trainer Andreas Müller erinnert sich, dass „viele uns als Top-Favorit auf den letzten Platz sahen“. Müller aber glaubte an sein Team. „Wir haben unser Polster zu den Abstiegsrängen verteidigt, auch weil sich die Neuzugänge weiterentwickelt haben.“ Müller meint gerade die Spieler, die aus tieferen Ligen zu Phönix kamen. Obwohl erst im Mai die Rettung endgültig feststand, betrug der Abstand immer mindestens fünf Punkte. Gerade aber die Entwicklung der jungen Leute lässt Müller den Daumen heben. „Wir werden diesen Weg weitergehen“, verspricht er.

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