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Feldmärker Freudentänze in Lüdenscheid

Tennis

Wahre Freudentänze führten die Herren des TV Feldmark nach ihrem Sieg beim Lüdenscheider TV auf, der die Hoffnung auf den Klassenerhalt lebendig hält. Gruppenfavorit Dorstener TC gab sich unterdessen in Schwelm keine Blöße, muss aber dennoch schlechte Nachrichten verdauen.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 22.05.2011
Feldmärker Freudentänze in Lüdenscheid

Jannick Brozio lieferte in Lüdenscheid eine hervorragende Leistung und war an zwei der fünf Feldmärker Punkte beteiligt.

Dieser Sieg war lebenswichtig für die Feldmärker, und er hing am seidenen Faden. Erst im allerletzten Doppel machten Dirk Buers und Jannick Brozio den umjubelten Sieg der Gäste perfekt. Auch vorher hatte sich das Duell in Lüdenscheid als echte Geduldsprobe erwiesen. Kräftige Regenfälle zwangen zwischenzeitlich zu einer rund 90-minütigen Unterbrechung. Zeit, um die Nerven zu beruhigen. Denn nach den Einzeln stand die Partie beim Zwischenergebnis von 3:3 noch auf des Messers Schneide. Gerard Galeo hatte an Position eins in einer bärenstarken Partie Lüdenscheids Südafrikaner Andrew Anderson 7:6, 2:6 und 6:4 niedergerungen. Hinzu kamen Sieg der Youngster Lennart Zynga (3) und Jannick Brozio. Mihail Stoian und Christian Hoffmann hatten dagegen das Nachsehen und André Albert war im vierten Einzel ohnehin nur pro forma angetreten und gab auf. So mussten die Doppel die Entscheidung bringen und hier hing nach dem Sieg von Galeo/Stoian und einer Niederlage von Zynga/Hoffmann alles an Buers/Brozio. Der Routinier, der unter Schmerzen spielte, und der Youngster verloren den ersten Satz 2:6 und lagen auch im zweiten Durchgang schon ein Break hinten. Doch dann drehten sie das Blatt, holten sich den Satz noch mit 6:3 und entschieden auch den dritten Durchgang mit 6:3 für sich. „Ich bin jetzt noch sprachlos“, sagte ein aufgewühlter André Albert gut 30 Minuten nach Spielende: „Jetzt können wir nächste Woche den Klassenerhalt schaffen.“ Gegner ist am Wilhelm-Norres-Weg das bereits abgestiegene Teams aus Schwelm.

Einen Tag vor der als Pflichtaufgabe eingestuften Partie in Schwelm erreichte die Dorstener gleich eine doppelte Hiobsbotschaft: Sowohl Patrick Ganet als auch Tobias Deventer fallen für längere Zeit aus. Ganet brach sich am Samstag das Schlüsselbein, Deventer traf es mit einem Fußbruch sogar noch schlimmer. So sprang am Sonntag Bernhard Breloer in die Bresche. Erst um 5 Uhr morgens vom Pokalfinale aus Berlin zurückgekehrt, stellte er sich in den Dienst der Mannschaft und steuerte an Einzelposition sechs einen souveränen Sieg bei. Gegen die schwachen Schwelmer hätte es dieser Energieleistung aber gar nicht bedurft. Kim Möllers, Scott Puodziunas, Ralf Wilmink, Marcel Schröder und Florian Schlücker gaben sich in ihren Einzeln keine Blöße und auch die Doppel Möllers/Puodziunas, Wilmink/Schröder und Schlücker/Breloer sammelten die weiteren Punkte souverän ein. Kommende Woche wird es beim Tabellenzweiten Rödinghausen wohl deutlich schwerer werden.

Mannschaftsführerin Yvonne Butterweck behielt Recht: Der Erfolg gegen die Emsländerinnen war mühsam und hart erkämpft. Die Feldmärkerinnen haben damit ihr Saisonziel erreicht. Nach dem dritten Sieg ist der Klassenerhalt unter Dach und Fach.  In den Einzeln holten Iris Geyersbach an Position zwei, Andrea Banke (4), Anna Gubareva (5) und Annika van der Moolen (6) Siege für die Gastgeberinnen, die somit mit einer 4:2-Führung in die Doppel gingen. Dort sorgten Iris Geyersbach und Judith van Oepen dann im ersten Doppel für den entscheidenden fünften Punkt. Zeitgleich lief auch noch die Partie von Butterweck/van der Moolen. Als die Kolleginnen aber den siegbringenden Zähler eingefahren hatten, fehlte ihnen die letzte Konzentration und sie gaben den zweiten Satz und damit das March nach 5:2-Führung noch im Tiebreak ab.

Aufatmen bei den Herren II des DTC: Nach den beiden Auftaktniederlagen kam der Partie in Datteln in Sachen Klassenerhalt schon entscheidende Bedeutung bei. Die Dorstener zeigten sich dementsprechend konzentriert und sorgten bereits in den Einzeln für die Entscheidung. Hendrik Toffel, Robert Kleffmann, Marcel Lindhorst, Matthias Kaub und Max Sickers legten ein 5:1 vor, das Kleffmann/Lindhorst und Kaub/Sickers mit ihren Doppelsiegen noch zum deutlichen Endstand ausbauten. .