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Feldmarks Herren schaffen den Klassenerhalt

Tennis

André Albert klang am Sonntagabend schon mächtig angeschlagen. Der Kapitän, die Mannschaft und der ganze Verein feierten, tanzten und lachten in und am Clubhaus. In letzter Sekunde hatte der TV den Klassenerhalt perfekt gemacht und wird seinen Fans damit auch im Sommer 2012 wieder Tennis vom Feinsten auf der schmucken Anlage an der Wilhelm-Norres-Straße bieten.

DORSTEN

von Von Jan-Henning Janowitz

, 29.05.2011
Feldmarks Herren schaffen den Klassenerhalt

Gerrard Gallego spielte zuletzt stark auf und ist einer der Feldmärker Hoffnungsträger in Bielefeld.

„Ich bin einfach nur glücklich. Jetzt werden wir uns erstmal ein paar Runden Bier gönnen“, war Albert bester Stimmung. Verdient haben sich er und seine Jungs die „ausgiebige Westfalenliga-Party“, die Teammanager Manfred Schwarz für den Fall des Klassenerhalts in Aussicht gestellt hatte. Das 7:2 gegen Schwelm war ein versöhnlicher und spektakulärer Schlusspunkt einer Saison, die für die Feldmärker nicht schlechter hätte beginnen können. Schon früh war klar, dass Albert selbst nicht spielen kann. Die Bandscheibe und der Rücken machten immer wieder zu schaffen. Auch Team-Oldie Dirk Buers war in keinem Match schmerzfrei und trieb ein nicht immer ungefährliches Spiel mit seiner Gesundheit. Doch die Mannschaft ließ sich von Rückschlägen nicht beirren, kämpfte unbeeindruckt bis zum letzten Spiel und wurde letztendlich mit dem Klassenerhalt belohnt.

Eine große Rolle bei der erfüllten „Mission Klassenerhalt“ spielte Gerrard Gallego. In beiden Spielen trumpfte der Spanier famos auf und lieferte eine ausgezeichnete Leistung ab. Teammanager Manfred Schwarz, der ebenfalls im Vorfeld der Saison Probleme mit Spielerberatern hatte, darf sich auf die Schulter klopfen. Die Verpflichtung des Spaniers war jeden Euro wert. Jeden Euro wert ist auch Lennart Zynga. Der Youngster ist von der Nachwuchshoffnung zu einem gestandenen Westfalenliga-Spieler gereift. Mit einer makellosen Einzelbilanz legte er sein Meisterstück ab. Auch Jannik Brozio hat sich fest in den Stamm der ersten Mannschaft gespielt, nachdem er im letzten Jahr noch Einsätze in der zweiten Mannschaft hatte. Nur gegen DTC-Ass Marcel Schröder setzte es eine Niederlage, ansonsten war der ehemalige Halterner mit drei Siegen ebenfalls ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zum Klassenerhalt. Vergessen darf man aber auch André Albert nicht. Der Kapitän hielt das Team zusammen, coachte, managte, machte möglich. Ein Vorbild in jeder Hinsicht, der sich bedingungslos für seinen TV Feldmark und den Erfolg einsetzte.