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Gold und Bronze für Deuten und Dorsten beim Gipfeltreffen der Jugend

Tennis

Bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften haben die Juniorinnen des TC Deuten und die Junioren des Dorstener TC die Lippestadt mehr als würdig vertreten.

DORSTEN

von Jan-Henning Janowitz

, 10.07.2018
Gold und Bronze für Deuten und Dorsten beim Gipfeltreffen der Jugend

Lina Kötterheinrich, Pauline Hirt, Deborah Muratovic und Louisa Völz (v.l.) holten zusammen mit Isabella Todorovic, die am Sonntag für die Deutener Damen II spielen musste, erstmals den wichtigsten Jugendtitel im westfälischen Mannschaftstennis an die Deutener Birkenallee.Privat

Während die Juniorinnen des TC Deuten erstmals die Westfälische Mannschaftsmeisterschaft einfuhren, belegte das Team des DTC einen hervorragenden dritten Platz.

Vor dem Turnier hatten die beiden Teamkapitäne Volker Tüshaus (DTC) und Jan-Henning Janowitz (TC Deuten) nichts dem Zufall überlassen. Der Blick aus den Zimmern des Gerry-Weber-Sportpark-Hotels ging direkt auf das 12.000 Zuschauer fassende Gerry-Weber-Stadion und die angrenzenden Turnierplätze, wo jährlich die besten Tennisspieler der Welt aufschlagen. Auf der wenige hundert Meter entfernten Anlage gingen die U18-Jungs und U18-Mädchen am ersten Tag dann auch hochmotiviert zur Sache. Dorsten schlug mit einer starken Leistung zum Auftakt den Mitfavoriten und Gastgeber TC BW Halle und spielte sich ins Halbfinale, Deuten servierte den TC RW Hagen im Eiltempo mit 8:0 vom Platz und konnte damit etwas Kraft sparen, denn vier Einzel und zwei Doppel bei extrem heißer Witterung im Haller Backofen zeigten bereits am ersten Tag bei vielen Jugendlichen deutliche Wirkung.

Am Samstag hatte Deuten dann deutlich mehr Mühe, obwohl auch das zweite Spiel gegen den Gastgeber BW Halle wieder 8:0 für die Mannschaft aus dem Dorstener Norden endete. Von 10.30 bis 18.30 Uhr zog sich die Partie, die aufmerksam von der ehemaligen Weltklassespielerin und heutigen Verbandstrainerin Dinah Pfizenmaier beobachtet wurde. Dorsten konnte Deuten dagegen nicht ins Finale folgen. Gegen den späteren Sieger TC Iserlohn war für den DTC nichts zu holen, nur ein Satz wanderte auf das Konto der Dorstener.

Das Finale am Sonntag hatte bei den Juniorinnen hochklassiges Niveau. Zum dritten Mal in Folge standen sich Deuten und der TuS Ickern gegenüber, in den Jahren 2016 und 2017 hatte Ickern nur mit jeweils hauchdünnem Vorsprung gewonnen. Deuten wollte bei seiner insgesamt achten Teilnahme unbedingt gewinnen und motivierte die Mannschaft am Abend vorher noch mit einer knapp zweistündigen Trainingseinheit auf den Rasen-Turnierplätzen der Gerry-Weber-Open. Der Griff in die Motivationskiste war ein Volltreffer, denn die sehr hart umkämpften Einzel-Matches wanderten allesamt auf das Konto der Deutenerinnen. „Es hätte auch 0:4 aus Deutener Sicht stehen können. Aber die hatten in den entscheidenden Phasen einfach mehr Biss“, analysierte ein Zuschauer und traf damit den Nagel auf den Kopf.

Da Ickern schon am Samstag ein Einzel abgegeben hatte und sich Deuten bis dato schadlos hielt, war die Partie bereits nach den Einzeln entschieden. Der Rest war riesiger Jubel, denn zum ersten Mal wandert der prestigeträchtigste Mannschaftstitel im Jugendbereich an die Deutener Birkenallee.

Auch der DTC sorgte am Ende noch für einen starken Abschluss. Mit einem Satz Vorsprung gewann Dorsten gegen den TC GW Bochum und sicherte sich nach dem Sieg in der Nebenrunde im vergangenen Jahr nun die Bronzemedaille im Hauptfeld. „Wenn man rechnen kann, weiß man ja, was nach einem fünften und einem dritten Platz im nächsten Jahr am Ende bei uns steht“, bilanzierte Volker Tüshaus, der zusammen mit seinem Sohn Arnau die Mannschaft hervorragend durch das Turnier führte.