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HSC Haltern-Sythen gewinnt das Derby bei der PSV Recklinghausen

Handball

Im Derby gegen Recklinghausen zeigte der HSC Haltern-Sythen zwei Gesichter: Auf eine starke erste folgte eine schwache zweite Hälfte.

von Pascal Albert

Haltern

, 03.12.2018
HSC Haltern-Sythen gewinnt das Derby bei der PSV Recklinghausen

Nick Andersen erzielte am Samstagabend im Derby gegen Recklinghausen sechs Tore. © Werner Schulte-Lünzum

Der HSC Haltern-Sythen gewann in der Verbandsliga dank einer guten ersten Hälfte das Derby bei der PSV Recklinghausen mit 34:27.

Verbandsliga

PSV Recklinghausen - HSC

27:34 (8:19)

Nur wenige Minuten nach Anpfiff führten die Halterner bereits mit vier Toren Vorsprung (5.). Auch wenn die Recklinghäuser nun auch die ersten Treffer bejubeln konnten, wurde der HSC seiner Favoritenrolle auch weiterhin gerecht. In der 13. Minute traf Tim Strotmann zum 10:3 und baute mit seinem dritten Tor die Führung der Gäste weiter aus.

Trotz eines Vorsprungs von sieben Toren gönnte sich die Mannschaft von Gerard Siggemann keine Pause und erhöhte bis zur Halbzeitpause auf eine beruhigende 19:8-Führung. Die erste Halbzeit sei sowohl taktisch als auch spielerisch fast perfekt gewesen, sagte Halterns Trainer nach der Partie. Sogar als eine der besten Halbzeiten der bisherigen Saison bezeichnete er sie. Er habe eine „hervorragende Leistung“ seiner Mannschaft gesehen.

Nach Wiederanpfiff gestaltete sich das Spiel dann zunehmend ausgeglichener. Nach einer Viertelstunde hatten die Halterner ihren Vorsprung zwar nicht mehr weiter ausbauen können, ließen die Hausherren aber auch nicht wieder näher rankommen. 15 Minuten vor dem Ende lag der HSC noch immer mit elf Toren vorne.

Doch danach wurden die Gastgeber stärker und verringerten in der 57. Minute durch Philipp Berg, der zum 26:32 traf, den Abstand auf nur noch sechs Tore. Am Ende reichte es für die Halterner immer noch zu einem Sieg mit sieben Toren Vorsprung, doch die zweite Hälfte trübte die Freude über den Derbysieg. Über die zweiten 30 Minuten werde er mit seiner Mannschaft beim nächsten Training in Ruhe reden müssen, so Gerard Siggemann. Einzig den wiedergenesenen Jan-Bernd Kruth, der vier Treffer erzielen konnte, wollte der Trainer nach seiner Verletzung aus dem vergangenen Ligaspiel gegen Bergkamen von der Kritik ausnehmen: „Er hat getan, was er konnte.“ Der Rest der Mannschaft müsse seine Leistung aus der zweiten Halbzeit allerdings hinterfragen.

Denn wenn das Team weiterhin oben mitspielen wolle, müsse es beim nächsten Mal wieder an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Die Halterner stehen mit 18:2 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze. Dahinter steht der OSC Dortmund mit 14:4 Punkten und einem Spiel weniger.

HSC: Lueger, Haunert - Scherer (2), Andersen (6), Knoener (2), Hettrich (2), Schulte-Lünzum (3), J. Schrief (7), Rauschel (1), P. Schrief, Strotmann (7/1), Kruth (4/1), H. Schrief

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