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Handball

HSC Haltern verpasst den ersten Auswärtssieg knapp

HALTERN Der HSC Haltern-Sythen hat den ersten Auswärtssieg der Saison am Samstag im Derby beim SV Westerholt knapp verpasst. Beim 27:27 wurde den Gästen in der Schlussphase ihr jugendlicher Übermut zum Verhängnis.

HSC Haltern verpasst den ersten Auswärtssieg knapp

Rico Robert wurde von seinen Vorderleuten in Hälfte eins zu oft im Stich gelassen.

Zwei Minuten vor dem Ende führte der HSC nach einer starken zweiten Halbzeit mit 27:26 und war in Ballbesitz. Doch dann vergab Julian Schrief einen Siebenmeter und auch ein weiterer freier Wurf fand nicht den Weg ins Tor. Stattdessen erzielte Westerholt im Gegenzug den Ausgleich und auch in den letzten 60 Sekunden fanden die Halterner keine Ruhe mehr. Die Gastgeber kamen sogar noch einmal in Ballbesitz, konnten damit aber genauso wenig anfangen wie der HSC. „Wir haben Dinge gemacht, die so nicht abgesprochen waren“, ärgerte sich Halterns Trainer Frank Mazur. Einen echten Vorwurf machte er seinem Team aber nicht: „Das ist der Jugend geschuldet, die Jungs wollten zu viel.“ Vor dem Derby hatte Mazur zum ersten Mal seit langer Zeit gemeldet: Alle Mann an Bord. Das hatte sich nach zwei Minuten aber schon wieder erledigt, denn Abwehrchef Stefan Redemann knickte um und konnte nicht mehr weiterspielen. „Das sah böse aus“, sagte Mazur, der einen längeren Ausfall seines Co-Trainers befürchtet.

Redemann fehlte in Hälfte eins in der Abwehr an allen Ecken und Enden. Torwart Rico Robert zeigte zwar einige gute Paraden, fing sich in den ersten 30 Minuten aber trotzdem 17 Gegentore. „Das ist viel zu viel. Wir haben nicht aggressiv und aufmerksam genug gedeckt. Westerholt war einfach wacher“, sagte Mazur. Immerhin lief es in der Offensive gut, sodass der HSC zur Pause nur mit zwei Toren zurücklag (15:17). Nach einer laut Mazur „sehr eindringlichen“ Ansprache in der Pause und dem Wechsel zu Daniel Lüger im Tor standen die Halterner in Hälfte zwei wesentlich sicherer und übernahmen schnell die Führung. Diese hielt bis in die Schlussphase, ehe die Gäste die Ruhe und damit die Spielkontrolle verloren.

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