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HSC in Überzahl zu überhastet

HALTERN Angst vor dem Gewinnen hatte Handball-Oberligist HSC Haltern/Sythen anscheinend gegen den ersatzgeschwächten Tabellenvierten HSE Hamm.

24.02.2008
HSC in Überzahl zu überhastet

<p>Der HSC Haltern/Sythen hatte durchaus die Chancen, gegen den Tabellenvierten aus Hamm zu punkten. Doch die Partie ging knapp mit 24:25 verloren. Unser Foto zeigt eine Szene mit Christian Drüppel, Felix Albers (Nr.13) und Alexander Schriewer. Glöckner</p>

Mit 24:25 (13:15) unterlag das Team von Trainer Kay Sparenberg nur denkbar knapp und hatte kurz vor Schluss in doppelter Überzahl gute Gelegenheiten, das Spiel für sich zu entscheiden, "da haben wir allerdings Nerven gezeigt", reagierte Sparenberg frustiert.

Was der Coach bis zur Schlussphase von seinem Team gesehen hatte, war absolut oberligareif. Der HSC fand direkt in die Partie und konnte mit 5:2 die Führung übernehmen, hätte allerdings schon höher führen können. Allein zwei Siebenmeter wurden bis dahin bereits vergeben. Gestützt auf eine gute Verteidigung vor zwei gut aufgelegten Torhütern Till Haselmann und Jörn Maiß zeigte der HSC eine couragierte und engagierte Leistung. Viele kleine Fehler allerdings brachten die Hammer zurück in die Begegnung, die sich ihrerseits auf eine stabile Deckung stützen und bis auf 15:10 davonziehen konnten. Drei ganz wichtige Gegenstoßtore unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff sorgten jedoch für neue Euphorie beim HSC, so dass beim Stand von 13:15 die Seiten gewechselt wurden.

Oberaden punktet

Im zweiten Abschnitt ging es nach dem 15:15-Ausgleich sehr eng zu. Hamm konnte meist ein Tor vorlegen, der HSC aber im Gegenzug wieder ausgleichen und in der 50. Minute zum ersten Mal seit dem 7:6 wieder mit 22:21 in Front gehen. "Da haben wir es leider verpasst, den Sack zu zumachen", meinte Sparenberg. Gute Möglichkeiten wurden immer wieder ausgelassen. Beim Stand von 24:24 kassierten die Gäste innerhalb von 30 Sekunden in der 28. Minute zwei Zeitstrafen, "die wir allerdings nicht nutzen konnten und zu überhastet abgeschlossen haben", stellte Sparenberg fest. Im Gegenzug gelang den Gästen der Führungtreffer, der bis zum Ende hin Bestand haben sollte.

"Wir hätten uns selbst mit zwei Punkten für eine gute Leistung belohnen können", so Sparenberg. Dass der Vorletzte aus Oberaden gegen Menninghüffen doppelt punkten konnte, macht die Sache für den HSC nicht besser, im Gegenteil. "Unsere Formkurve zeigt ganz klar nach oben", gewinnt Sparenberg der Partie Gutes ab, meint aber auch, "dass es mittlerweile schon fast zu spät ist." Rechnerisch geht aber noch was. as

 

HSC: Maiß, Haselmann; Redemann (6), Drüppel (5/2), Albers (4), Schriewer (3), Cisowski (3/1), Korte (2), Korfsmeier (1), Janotta, Reykowski, Berheide, Stock.

Spielfilm: 2:2, 5:2, 7:4, 7:8, 9:10, 10:15, 13:15 (Hz.), 15:15, 18:19, 20:20, 22:21, 23:23, 24:25.

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