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Habbe verlässt den HSC Haltern

Handball

Die Verbandsliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen werden im kommenden Jahr weitgehend auf einen ihrer Leistungsträger verzichten müssen. Frank Habbe zieht zurück nach Ostwestfalen und wird dem HSC nur noch sporadisch zur Verfügung stehen.

HALTERN

von Von Jan Große-Geldermann

, 26.11.2013
Habbe verlässt den HSC Haltern

Frank Habbe wird dem HSC Haltern im kommenden Jahr nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Habbe hat sich Eigentum in Minden gekauft und wird Haltern Ende des Jahres verlassen. Das bestätigte Teammanager Carsten Fuchs. "Sein Vertrag läuft aber ordnungsgemäß bis zum Ende der Saison. Wir haben uns darauf geeinigt, dass Frank für uns spielen wird, wenn es nötig ist", betonte Fuchs. Klar ist aber auch: Ohne regelmäßiges Training mit der Mannschaft wird selbst ein Mann mit der Klasse von Frank Habbe nicht mehr auf dem Niveau spielen können, das ihn gerade im Aufstiegsjahr unverzichtbar gemacht hatte."Saubere Lösung" Momentan ist Habbe ohnehin verletzt. Ob seine Sehnenreizung unter dem Fuß in diesem Jahr überhaupt noch einen Einsatz zulässt, ist fraglich. Carsten Fuchs tritt aber Gerüchten, Habbe habe die Verletzung nur vorgeschoben und sich eigentlich schon vorzeitig aus Haltern verabschiedet, energisch entgegen: "Das ist absoluter Quatsch und grenzt schon fast an üble Nachrede. Wir haben mit Frank Habbe eine saubere Lösung gefunden." Sorgen bereitet dem Teammanager derzeit vor allem das Verletzungspech, das die ersten beiden Herrenmannschaften des HSC getroffen hat. Neben Habbe werden auch Stefan Redemann und Moritz Brink in diesem Jahr wohl kein Spiel mehr für den HSC machen. Zudem fällt Benjamin Schrief mit einem gebrochenen Daumen aus. Immerhin gibt es bei Christian Drüppel gute Nachrichten. Der Routinier, der ebenfalls unter einer Sehnenentzündung unter dem Fuß litt und anschließend von der Grippe erwischt worden war, hat die ersten leichten Trainingsversuche unternommen und dürfte bald wieder einsatzfähig sein.Markt sondiert Trotzdem haben Fuchs und Co. den Markt sondiert. Das Ergebnis: "Zu diesem Zeitpunkt der Saison eine finanzierbare Verstärkung zu finden, ist fast nicht möglich. Die Spieler sind alle gebunden", sagte Fuchs. Entsprechend wird es im Winter keinen Neuzugang geben, zumal die sportliche Situation mit sieben Siegen aus acht Spielen sehr komfortabel ist. Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder betonen, dass jeder Punkt ein kleiner Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt ist. Die Planungen für die kommende Saison sind unterdessen schon relativ weit fortgeschritten. "Wir wollen weiter auf unsere Jugend setzen und die Mannschaft entwickeln", sagt Fuchs. Vom Aufstieg und der Oberliga spricht er noch nicht. Die offizielle Zielsetzung: "Wir wollen uns im oberen Drittel der Verbandsliga festsetzen."

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