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Hart, härter, Rheinsteiglauf

HALTERN Beim wohl härtesten Landschaftslauf, dem Rheinsteig-Lauf, gingen vier Läufer von Spiridon Haltern an den Start.

Hart, härter, Rheinsteiglauf

Vier "Spiridonis" stellten sich der Herausforderung im Siebengebirge.

Nur zum Gewinnen viel zu schade ist der Rheinsteig-Extremlauf, der am 1. Juni seine zweite Auflage erlebte. Groß war das Lob nach der Premiere 2007, so dass die „Laufmacher“ mit Begeisterung erneut an die Vorbereitungen des wohl härtesten Landschaftslaufes im Siebengebirge gingen. 34 Kilometer führt die Strecke entlang des Rheinsteiges von der Telekomzentrale in Bonn , durch den Ennert, die Dollendorfer Weinberge, über Petersberg, Geisberg, Drachenfels und Löwenburg, um dann vom Himmerich steil runter nach Bad Honnef auf die Insel Grafenwerth ins Ziel zu gelangen.

Sportlich anspruchsvoll

 Landschaftlich eher ein Genusslauf, sportlich aber sehr anspruchsvoll. Diesmal mit am Start waren vier Läufer von Spiridon Haltern, die zusammen mit 350 weiteren Sportlern, die die 1200 Höhenmeter bewältigen wollten. Da es morgens schon recht drückend und warm war, hieß es für Heiner Wallbaum, Georg Brathe  Jörg Eckart und Udo Frye, die Kräfte gut einzuteilen. Um 8 Uhr fiel der Startschuss und nach den ersten leichteren Anstiegen ging es hoch zum Petersberg. Spätestens ab da zog sich das Läuferfeld auseinander. Flache Laufpassagen suchte man ab nun vergeblich. Es hieß nun bergauf nicht zuviel Zeit zu verlieren und sich bergab nicht zu verletzen.

Am besten mit der Strecke zurecht kam Wallbaum, der sich beim Anstieg zum Drachenfels von Brathe und Eckart absetzen konnte und mit 3:08 Stunden den Gesamtplatz 40 belegte. Bis zum letzten Anstieg, dem Himmerich, liefen Brathe und Eckart zusammen. Dort schaffte es Brathe dann sich abzusetzen und mit 3:12 Stunden vier Minuten Vorsprung vor Eckart heraus zulaufen. Frye, der bereits in der M55 läuft , kam ebenfalls sehr gut mit der Strecke zurecht und überquerte nach 3:35 Stunden die Ziellinie und belegte den sechsten Platz in seiner Altersklasse. Im Ziel waren sich alle einig, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sind bei der dritten Auflage des Rheinsteig-Extremlaufes.

Marathon und Streiflichter

Auch bei zwei weiteren Veranstaltungen waren Spiridoner beteiligt. So lief Kerstin Strohmann beim 25. Rhein-Ruhrmarathon den Halbmarathon. Trotz hoher Temperaturen lief Strohmann sehr ansprechende 1:40:18 und belegte damit den 22. Gesamtplatz der Frauen und den sechsten Platz in der W40.

 Im Rahmen der Streiflichter Laufserie gingen in Lette noch Ralf Köster , Hans-Jürgen Thran und Bruder Siegfried Thran an den Start der 10-km-Strecke. Schnellster Athlet war Köster mit 39:31 Minuten (Platz 5 M40) gefolgt von Hans-Jürgen Thran der 44:22 Minuten lief (Platz 2 M60). Auch Bruder Siegfried erreichte das Ziel in guten 47:08 Minuten und wurde damit Siebter in der M55 .

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