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Squash

Hatschek steht im deutschen EM-Team

DORSTEN 2017 feierte Nele Hatschek mit der deutschen Damennationalmannschaft den Wiederaufstieg in die Division 1. Vom 2. bis 5. Mai müssen sie sich nun bei der EM in Polen den spielstarken Gegnern dieser Klasse stellen.

Hatschek steht im deutschen EM-Team

Nele Hatschek schaffte mit der deutschen Nationalmannschaft den Aufstieg von Division 2 in Division 1. Bei der EM im polnischen Wroclaw geht es für das Team nun Anfang Mai um den Klassenerhalt.Foto privat

Anfang der Woche gab Bundestrainer Oliver Pettke den deutschen Damenkader bekannt. Neben Nele Hatschek vom SRC Duisburg gehören Franziska Hennes, Sina Kandra (beide Paderborner SC) sowie Saskia Beinhard (SC Monopol Frankfurt) zum deutschen Team. Ziel ist der Klassenerhalt.

Das deutsche Team ist als Vorjahressieger der Division 2 an Position sieben gesetzt und trifft in der Vorrundengruppe B auf Frankreich (Position 2), Wales (3) und Belgien (6). Kommen Hatschek und Co. dabei auf Platz eins oder zwei, spielen sie im Halbfinale um den Europameistertitel. „Nicht unmöglich“, schätzt Nele Hatscheks Vater Hans-Uwe die Chancen als Kenner der Szene ein. Dazu müssten aber alle deutschen Damen am Limit spielen. Realistisch sei die Vorgabe des Bundestrainers: der Versuch, die Klasse zu halten.

„Im vergangenen Jahr hat Nele in der Division 2 in sechs Matches nur einen Satz abgegeben. Diesmal müssen sich die Deutschen darauf einstellen, dass sie auch mal richtig Haue kriegen. Aber es kann eben auch der zweite Platz werden“, sagt Hans-Uwe Hatschek.

Um den Abstieg spielen die Gruppendritten und -vierten der beiden Vorrundengruppen nach dem Modus „Jeder gegen jeden“. Die Vorrundenergebnisse werden dabei mitgenommen. Für die deutschen Damen wäre es also enorm wichtig, zumindest eines der beiden Duelle gegen Wales und Belgien zu gewinnen.

In der Vorrundengruppe A spielen England (1), die Niederlande (4), Tschechien (5) und die Schweiz (8). Wahrscheinlicher Halbfinalgegner wäre also England, in der Abstiegsrunde könnten neben der Schweiz sowohl Tschechien als auch die Niederlande warten.

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