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«Ich mache mich nicht zum Clown»

Fußball: Stroetzel schimpft vor Pokal-Finale

16.05.2007

Gestern hat Stefan Zepanski seinen Polterabend gefeiert. Diese Party hatte eindeutig Vorrang vor dem Pokalfinale. Stroetzel hatte der Mannschaft versprochen, dass sie dort richtig zulangen dürfe, wenn sie den Titel holt: «Wir haben zwar verloren, aber sind trotzdem Meister geworden. Also muss ich zu meinem Wort stehen.» Da die Schermbecker schon für die Runde auf Landesebene qualifiziert sind, nimmt der Trainer das Match gegen den Oberligisten sehr locker. Die Personalsituation ist auch alles andere gut. Zepanski ist mit seiner Hochzeit beschäftigt. Alexander Kaul und Pierre Bendig sind verletzt. Benedikt Jansen wird vom A-Jugend-Trainer für die Stadtmeisterschaften benötigt. Bright Ojigwe und Pascal Herzog sollen sich nicht verletzen, um für die Reserve im Abstiegskampf gesund zu bleiben. Da platzt Stroetzel auch schon mal die Hutschnur: «Wann immer es beim SV Schermbeck Baustellen gibt, bleibt es an mir hängen. Die A-Jugend und die zweite Mannschaft - alles scheint wichtiger als die erste Mannschaft zu sein. Wenn wir nur mit zehn Mann in Recklinghausen antreten, kann sich ein anderer an die Linie stellen. Ich mache mich doch nicht zum Clown.» Martin Stroetzel ist zwar ehrgeizig genug, dass er sich gegen den Oberligisten ordentlich aus der Affäre ziehen will: «Wenn wir aber eine Reise kriegen, dann ist das eben so.» Die wichtigen Spiele gegen Erkenschwick kommen sowieso erst in der nächsten Saison in der Oberliga. weih