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Keine Tore in Schermbeck

SCHERMBECK Fußball-Oberligist SV Schermbeck konnte zwar den Hinspielsieg gegen den FC Gütersloh nicht wiederholen, doch mit dem torlosen Unentschieden am Sonntag kletterte die Mannschaft auf den neunten Tabellenplatz.

von Von Helmut Brumberg

, 24.02.2008
Keine Tore in Schermbeck

Christopher Nachtwey (li.) verletzte sich kurz vor dem Ende des Spiels schwer.

In einem vom Kampf geprägten Spiel sahen die 500 Zuschauer keine Tore. Chancen dazu hatte der SV Schermbeck auf jeden Fall mehr als der Gast, der zwar im Mittelfeld leichte Vorteile hatte, aus dem Spiel heraus allerdings nicht eine Tormöglichkeit erspielte. Das spricht für die kompakte Schermbecker Abwehr, und das ohne den grippekranken Stefan Zepanski.

Die Gastgeber begannen sehr zielstrebig. Yakup Köse sorgte aus dem Mittelfeld für viel Druck und hatte gleich zu Anfang zwei starke Szenen. Doch seine Schüsse verpassten aus spitzem Winkel ihr Ziel nur knapp. Als der wieder bienenfleißige Rainer Hackenfort eine präzise Flanke auf Pierre Bendig servierte, ging dessen Kopfball über das Tor. Alle Angriffe des Gastes wurden von der Schermbecker Abwehr in der Regel vor dem Strafraum abgefangen. Einmal stand ein Stürmer frei, allerdings im Abseits. Nach Zuspiel von Mirko Talaga kam Hackenfort wenig später in Schussposition, traf aber aus 10 Metern das Tor nicht. Nur einmal drohte dem Tor der Hausherren Gefahr bei einem Freistoß. Den Scharfschuss lenkte Stefan Schröder allerdings um den Pfosten. Mit dem 0:0 waren die Gäste zur Halbzeit gut bedient.

Yakup Köse musste nach der Pause wegen einer Grippe passen. Dadurch verlor das Spiel seiner Mannschaft und Durchschlagskraft. Der FC Gütersloh bekam ein Übergewicht im Mittelfeld und einige Freistöße aus guten Positionen. Doch die blieben allesamt in der gut gestellten Schermbecker Mauer hängen. Die größte Möglichkeit des Spiels hatte Rainer Hackenfort. Nach einem von Christof Konowski hart geschossenen Freistoß klatschte der Torhüter "Hacki" den Ball vor die Füße. Der brachte allerdings das Kunststück fertig den Abpraller aus acht Metern neben das Tor zu schießen.

Die Gäste aus Ostwestfalen bekamen kurz vor Spielende noch einen Freistoß aus 17 Metern Torentfernung zugesprochen. Doch auch der blieb in der Schermbecker Mauer hängen. Wenig später verletzte sich Christopher Nachtwey noch schwer. Sein Einsatz am kommenden Freitag gegen Preußen Münster in Wesel ist damit gefährdet.

Statistik

SVS: Schröder;Basol (58. Kaul), Hahn, Talaga, Konowski; Köse (46. Woberschal), Nawatzki, Nachtwey; Hackenfort (87. Milaszewski), Patrick Herzog.

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