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Motorsport

Oberheim feiert Platz zwei wie einen Sieg

SCHERMBECK Wie einen Sieg feierte der Schermbecker Moritz Oberheim sein Ergebnis beim zweiten Rennen der VLN-Langstreckenserie auf dem Nürburgring.

Oberheim feiert Platz zwei wie einen Sieg

Moritz Oberheim steuert den Black Falcon Identica Mercedes-AMG GT4 durchs Yokohama-S, einen Streckenabschnitt kurz nach der Start-und-Ziel-Passage.Lehr

Vor zwei Wochen feierte Oberheim mit seinem neuen Black Falcon Racing Team einen historischen Sieg: den weltweit ersten Erfolg des neuen Mercedes-AMG GT4 im Kundensportbereich. Am vergangenen Wochenende wurden Oberheim und seine Teamkollegen „nur“ Zweiter, doch der Schermbecker bestätigte dabei erneut seine aktuelle Topform und brachte sein Team damit in eine exzellente Ausgangslage für die weiteren Rennen.

Im freien Training am Freitag spulte Oberheim ein umfangreiches Testprogramm ab. Weil das Regelwerk eine Leistungsangleichung der verschiedenen Fahrzeuge aneinander vorsieht − die sogenannte Balance of Performance (BoP) − musste das Black Falcon Racing Team sein Fahrzeug um einige PS drosseln. Die nötigen Setup-Veränderungen mussten deshalb intensiv getestet werden, Moritz Oberheim fuhr mit unterschiedlichen Spureneinstellungen und Luftdrücken, sammelte aber auch wichtige Daten zum Verschleiß der neuen Hankook-Reifen, den das Team noch optimieren will.

Im Rennen übernahmen Moritz Oberheims Teamkollegen Stefan Karg und Fidel Leib die ersten beiden Stints und übergaben dem Schermbecker den Mercedes-AMG GT4 auf Platz vier liegend. Hochmotiviert machte sich der Schermbecker an die Aufholjagd und profitierte dabei auch gleich von den vorgenommenen Setup-Änderungen. Immer näher kämpfte er sich an den vor ihm fahrenden Walkenhorst BMW GT4 heran und konnte ihn schließlich an Nordschleifenausfahrt unter dem Applaus seiner Schermbecker Fans ausbremsen und überholen. Anschließend fuhr er mit 8:48.564 min noch die schnellste Runde auf dem Auto und hörte bei Rennende schließlich den erlösenden Funkspruch: „Moritz, wir sind Zweiter!“

Bei der Zieldurchfahrt jubelte er seiner Familie an der Boxenmauer zu und wurde von der gesamten Crew kurz darauf im abgesperrten Zielbereich, dem Parc Fermez“ mit einem erfrischenden Kaltgetränk erwartet. „Das Team hat heute alles gegeben und trotz der schwierigen Bedingungen das Maximum herausgeholt“, sagte der erschöpfte junge Rennfahrer. Platz zwei fühlte sich nicht nur für ihn, sondern für das gesamte Team wie ein Sieg an.

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