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Pablo Nolte: Triumph nach einer Achterbahnfahrt

SCHWERTE Nach einer Achterbahnfahrt der Gefühle war´s am Ende vollbracht: Pablo Nolte, für die LGO Dortmund startender Leichtathlet aus Westhofen, übertraf bei den Westfälischen Mehrkampf-Meisterschaften in Bad Oeynhausen die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften (6200 Punkten) letztlich recht locker mit 6342 Punkten und wurde "ganz nebenbei" als Jungjahrgang auch Westfalenmeister im Zehnkampf der B-Jugend.

Pablo Nolte: Triumph nach einer Achterbahnfahrt

Pablo Nolte übertraf bei den Westfälischen Mehrkampf-Meisterschaften in Bad Oeynhausen die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften.

Nach einem Top-Auftakt über 100 Meter (11,44 sec und damit 2,4 Zehntel als die bisherige Bestzeit) folgte die erste Enttäuschung des Wettkampfes für den FBG-Schüler auf dem Fuße. Im Weitsprung hatte Nolte mit 5,65m nur einen gültigen Versuch.

Nach Hochsprung und Kugelstoßen hatte er dann wieder Grund zur Freude, denn 1,78m und 14,37m bedeuteten zwei weitere persönliche Bestleistungen. Trotz eher mäßiger 56,88 sec im 400m-Lauf war Nolte damit am Ende des ersten Tages auf "Quali"-Kurs.

Der zweite Tag begann mit enttäuschenden 16,24 sec im 110m-Hürdenlauf. Damit lag Nolte unter dem Soll, was auch der sehr gute Stabhochsprung mit übersprungenen 4,00m nicht ganz ausbügeln konnte.

Der eigentliche Tiefschlag kam aber noch: Ausgerechnet in der Paradediziplin, dem Diskuswurf, ließ sich der Westhofener durch den zwischenzeitlichen Platzregen aus dem Konzept bringen und brachte nach zwei ungültigen Versuchen nur noch einen Sicherheitswurf auf 41,67m zu Stande.

Beim anschließenden Speerwurf legte Nolte dann seinen gesamten Frust in seinen ersten Versuch - und sein Jubelschrei tönte durchs ganze Stadion, als der Speer auf 52,30m segelte - fast sieben Meter über der bisherigen Bestmarke!

So konnte er den abschließenden 1500m-Lauf relativ gelassen angehen. Ohne sich wirklich zu verausgaben, blieb Nolte mit 5:04,54 min aber auch hier einige Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit und errang neben der "Quali" mit dem hauchdünnen Vorsprung von acht Punkten den Westfalenmeistertitel vor dem ein Jahr älteren Fabian Pudenz (Löhne).

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