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Fußball-Bezirksliga

SG Eintracht Ergste ist nach wie vor kampfeslustig

Ergste Es ist noch zu früh, sich mit dem Abstieg der SG Eintracht Ergste in die Kreisliga A schon abzufinden. Doch nach der 1:3-Niederlage im Kellerduell beim SV Bommern sieht es nicht gut aus für die Eintracht. Sechs Partien stehen bis zum Saisonende noch auf dem Spielplan. Wir beleuchten die Lage mit Fragen und Antworten.

SG Eintracht Ergste ist nach wie vor kampfeslustig

Der Frust steht Alexander Göbel, Kapitän der SG Eintracht Ergste ins Gesicht geschrieben. Göbel, der am Samstag in Bommern die Rote Karte wegen Beleidigung seines Gegenspielers sah, steht mit der Eintracht vor dem Abstieg. Foto: Manuela Schwerte

Wie ist die Tabellensituation? Ergste steht mit 15 Zählern auf dem vorletzten Platz, drei Mannschaften steigen am Saisonende ab. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz, auf dem zurzeit der ETuS/DJK Schwerte steht, beträgt zehn Punkte.

In der vorigen Saison stand die Eintracht auch lange scheinbar abgeschlagen im Tabellenkeller und rettete sich in letzter Minute. Ist die Situation vergleichbar? „Ja“, sagt Trainer Dominic Pütz, „vorige Saison hatten wir sechs Spieltage vor Schluss sogar elf Punkte Rückstand auf Langschede, das am Ende abgestiegen ist. Das ist ein Strohhalm, an den wir uns klammern. Wir wissen zwar alle, dass der Klassenerhalt nach der Niederlage in Bommern weit weg ist. Aber wir werden auch in die nächsten Spiele kampfeslustig gehen und sind noch nicht an dem Punkt, an dem wir sagen: Das war´s jetzt.“

Träfe ein der Abstieg aus der Bezirksliga die Eintracht-Verantwortlichen unvorbereitet? Ein klares Nein. Allen Beteiligten war klar, dass es nach dem Last-Minute-Klassenerhalt der Vorsaison und dem personellen Umbruch zur neuen Spielzeit eine schwierige Aufgabe sein würde, die Liga zu halten. Das wusste Trainer Dominic Pütz von vornherein, und das bestätigt auch der Sportliche Leiter, Detlev Brockhaus. Er sagt: „Wir sind ja nicht blauäugig. Unsere Philosophie in Ergste ist und bleibt, guten Fußball anbieten zu wollen – aber eben nicht um jeden Preis.“

Wie weit sind die Planungen für die nächste Saison schon vorangeschritten? Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit sind die Weichen für die nächste Saison gestellt – zumindest, was die Trainerposition angeht. Dominic Pütz bleibt an der Seitenlinie, muss zur neuen Spielzeit aber wohl auf die Hilfe von Dominik Buchwald verzichten. Dessen unterstützende Tätigkeit endet laut Brockhaus am Saisonende. Auf dem Spielersektor gibt es laut Pütz eine klare Tendenz, dass die aktuelle Mannschaft weitgehend zusammenbleibt.

Mit sechs Punkten Rückstand zum Tabellenführer und zwölf Zählern Vorsprung auf den Drittplatzierten steht die zweite Mannschaft der Ergster momentan auf dem zweiten Platz der Kreisliga B. Kann die Ergster „Zweite“ in die A-Liga aufsteigen, wenn die erste Mannschaft in diese Spielklasse absteigt? Ja, die Regularien des Kreises Iserlohn erlauben, dass zwei Mannschaften eines Vereins in derselben Liga spielen. Und nach Aussage von Brockhaus würden die Ergster wohl auch mit zwei A-Liga-Teams antreten. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die Ergster „Zweite“ aufsteigt. Sollten nämlich aus der Bezirksliga zwei Vereine runter müssen, die dem Kreis Iserlohn angehören, steigen nach Auskunft des Staffelleiters Dieter Woltermann aus den beiden B-Liga-Staffeln nur der Meister auf – als Vizemeister schaut man in die Röhre. Und mit der SG Eintracht Ergste und Schlusslicht SG Hemer wird es wohl zwei „Iserlohner“ Bezirksligisten erwischen.

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