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13:1 Tore für Bossendorf im April

SVB Formkurve zeigt nach oben

Bossendorf Im April schoss das Team von Trainer Thomas Joachim 13 Tore und kassierte nur einen Gegentreffer. Die Gründedafür sind vielfältig.

SVB Formkurve zeigt nach oben

Peter Uphaus (r.) und der SV Bossendorf kommen immer besser in Schwung. Foto: Blanka Thieme-Dietel

Die Saison der Fußballer des SV Bossendorf in der Kreisliga B lief bisher alles andere als zufriedenstellend. Die junge Elf von Trainer Thomas Joachim dümpelte lange Zeit im unteren Mittelfeld der Tabelle herum. In drei der letzten fünf Spiele schoss sie sich aber den Frust von der Seele. 13:1 lautet das Torverhältnis bisher im April.

Mit 8:1 schlug der SV Bossendorf den SV Westerholt II und gegen GW Erkenschwick II gab es noch einmal einen 5:0-Erfolg oben drauf. „Wir haben am Sonntag in der Kabine schon darüber gesprochen“, sagt Trainer Thomas Joachim, „dass es besser sei, wenn die Saison von April bis Oktober gehen würde.“ Im Winter stimmte bei den Grün-Weißen oftmals die Einstellung nicht. „Jetzt, wo es wieder wärmer wird, läuft es besser.“ Das sieht auch Joachims Kapitän Stephan Marx so: „Momentan ist die Trainingsbeteiligung besser. Wir hatten gerade vor und nach der Winterpause enorme Verletzungsprobleme. Das lichtet sich nun.“

Schon Anfang März begann die Formkurve des SVB nach oben zu zeigen. Kültürspor Datteln wurde mit 8:0 nach Hause geschickt. Und auch in der Partie danach gegen den aktuellen Tabellenführer SV Herta RE erkämpfte sich Joachims Elf einen 3:3-Achtungserfolg – nach einem 0:3-Rückstand. „Die vergangenen fünf Spiele waren in Ordnung“, sagt Joachim.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen ist die Trainingsbeteiligung besser geworden. Zum anderen hat der Trainer einige Änderungen vorgenommen. „Tim Schlimbach spielt jetzt ganz vorne und schießt ein paar mehr Tore“, erklärt Joachim. Ein weiterer Grund ist, dass einige Spieler aus den Alten Herren nun mit dabei sind. „Wir haben viele junge Spieler, die nun geführt werden“, lobt er seine erfahrenen Spieler. „Die Älteren unterstützen uns gut. Nur um Ralf Bienbeck und Christian Ludwig zu nennen: Die sind gerade für die jungen Spieler wichtig“, sagt Joachims Kapitän Marx.

Warum es in den Monaten davor nicht lief, weiß Joachim auch: „Viele sind langzeitverletzt oder Studenten.“ Oft musste er die Mannschaft umbauen. Gerade die Verletztensituation sei extrem. Das macht der Trainer an einem Beispiel fest: den Torhütern. „Ich habe vier gute Torhüter im Kader. Von denen hat einer einen Kreuzbandriss und zwei weitere Verletzungen am Schulter-Eck-Gelenk“, erklärt er. „Das spiegelt die Saison wider.“

„Brauchen Neuzugänge“

Da die kommende Saison aber nicht von April bis Oktober stattfinden wird, müssen andere Hebel in Bewegung gesetzt werden, damit die Spielzeit 2018/19 zufriedenstellender läuft als die aktuelle: „Wir brauchen Neuzugänge, wir können nicht immer auf die Alten Herren zurückgreifen“, sagt Joachim. Zudem hofft er, dass seine unerfahreneren Spieler aus der aktuellen Saison gelernt haben. „Wir wollen nächste Saison kontinuierlich unsere Leistung bringen“, sagt Kapitän Marx, „und nicht mal gute und mal schlechte Phasen haben.“

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