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SVS-Damen sind Meister

SCHERMBECK Die Handball-Damen des SV Schermbeck haben sich durch den Sieg in Dingden die Meisterschaft in der Bezirksliga Wesel gesichert. Auch die SVS-Herren dürfen nach ihrem Erfolg in Rheinhausen weiter vom Aufstieg träumen.

von Von Jan Große-Geldermann

, 24.02.2008
SVS-Damen sind Meister

Die Schermbecker Damen sicherten sich drei Spieltage vor dem Ende der Saison die Meisterschaft.

Landesliga 3 Herren

OSC Rheinhausen 2 - SVS 20:26

Schermbecks Trainer Burkhard Bell hatte vor der Partie eindringlich vor den Gastgebern gewarnt. Offenbar zu Recht, denn in den ersten Minuten hatten die Schermbecker einige Probleme und lagen schnell mit 2:4 hinten. Doch die junge Mannschaft, die auf Frederik Bell und Heiko Kreilkamp verzichten musste, behielt die Ruhe und steigerte sich kontinuierlich. Schermbeck glich zum 7:7 aus und erarbeitete sich bis zur Halbzeit eine 12:10-Führung. Nach der Pause kam Rheinhausen zwar noch einmal auf 12:13 heran, doch dank des starken Phillip Busjan im Tor konnten sich die Schermbecker Mitte der zweiten Hälfte entscheidend absetzen.

"Angesichts der personellen Engpasses und der damit verbundenen Schwierigkeiten im Vorfeld der Partie bin ich mit der Leistung der Jungs sehr zufrieden", erklärte Bell nach der Partie.

SVS: Busjan; N. Bell (1), C. Seibel (1), S. Seibel (3), Kuhn (3), Robert (6/2), Speckamp, Herden, Hinz (3), Vengels (1), Felisiak (6), Timmermann (1), Schwickrath, Mischel (1).

Bezirksliga Wesel Damen

BW Dingden - SVS 11:19

"Die Anspannung stand meinen Spielerinnen ins Gesicht geschrieben", fasste Schermbecks Trainer Arno Bisdorf seine Eindrücke vor dem Spiel zusammen. Entsprechend nervös begann der Tabellenführer in den ersten Spielminuten.

Trotzdem war die 8:5-Führung zur Pause schon der Grundstein für den Sieg, denn dieser Vorsprung gab den Schermbeckerinnen die nötige Sicherheit für den zweiten Durchgang, in dem sie sich schnell entscheidend absetzen konnten.

Auch ohne die Top-Spielerin Anna Rass, die verletzt passen musste, beherrschten die Gäste ihren Gegner nach Belieben. Vor allem die Torhüterinnen Lea Alfers und Jessica Weiß ragten aus einer geschlossen starken Mannschaft heraus. Die Schermbeckerinnen ließen mit einer beeindruckend dominanten Leistung keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihr Titelgewinn absolut verdient ist.

"Wir wollten den ersten Matchball unbedingt nutzen. Dass uns das auch ohne Anna Rass gelungen ist, macht den Sieg noch schöner. Das war schon ein meisterlicher Auftritt. Die Mannschaft ist in den letzten Monaten unglaublich gereift", erklärte Arno Bisdorf bevor er sich zu den ausgelassenen Feierlichkeiten seiner Mannschaft verabschiedete.

SVS: Alfers, Weiß; Groene (7/3), Heuwing (3), Keller (1), C. Heidermann (1), Kock (2), Felisiak, T. Heidermann (4), Spieker, Flade, Franke (1).