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SVS kämpfte Fußball

SCHERMBECK Der SV Schermbeck kriecht personell auf dem Zahnfleisch. Mit dem letzten Aufgebot schlug der Oberligist am Samstag den SSV Buer mit 3:0. Auf dem Schermbecker Kunstrasen wurde aber mehr Fußball gekämpft als gespielt.

03.02.2008
SVS kämpfte Fußball

In der Volksbank Arena wurde am Samstag Fußball gekämpft.

Testspiel SV Schermbeck - SSV Buer 3:0 (0:0)

Schermbecks Trainer Martin Stroetzel hatte genau einen Spieler auf der Bank. Das aber auch nur für knapp 20 Minuten. Dann kam Agron Amajgekaj für Patrick Herzog ins Spiel, der umgeknickt war. So stand eine Schermbecker Mannschaft auf dem Platz, die in dieser Besetzung wahrscheinlich nie wieder zum Einsatz kommen wird.

Kein Rhythmus

„Mir fehlen sieben Spieler aus der Stammformation. Das merkt man natürlich“, erklärte Stroetzel. Entsprechend mühsam sahen die Offensivbemühungen aus. Die Schermbecker passten sich dem Niveau des Gelsenkirchener Verbandsligisten an. Und das war laut Stroetzel überschaubar. So blieben die ersten 45 Minuten arm an Höhepunkten, auch wenn der SVS deutlich mehr Spielanteile hatte. „In der Halbzeit habe ich den Jungs dann gesagt, dass wir das Spiel heute nur über Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten gewinnen können, wenn es spielerisch schon nicht geht“, so Stroetzel. Die Spieler schienen ihrem Übungsleiter gut zugehört zu haben, denn in den zweiten 45 Minuten wurden die Schermbecker Angriffe zwingender, weil sich das Mittelfeld um den umsichtigen Yakub Köse ein klares Übergewicht erarbeitete.

Köse trifft doppelt

Köse selbst brachte die Gastgeber nach rund einer Stunde in Führung. Neuzugang Dominik Wergen erhöhte in der 67. Minute auf 2:0. Köse sorgte mit seinem zweiten Treffer kurz vor dem Abpfiff für den Endstand. Angesichts der Umstände war Stroetzel mit der Leistung in der zweiten Halbzeit zufrieden, hofft aber, dass auf der langen Verletztenliste in der kommenden Woche ein paar Namen gestrichen werden können.

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