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Schermbecker Abwehr steht bombensicher

SCHERMBECK Fußball-Oberligist SV Schermbeck ist auch im dritten Spiel nach der Winterpause ohne Gegentor geblieben. Am Freitagabend biss sich Preußen Münster beim 0:0 an der Schermbecker Defensive die Zähne aus.

von Von Jan Große-Geldermann

, 29.02.2008
Schermbecker Abwehr steht bombensicher

Auf dem tiefen Platz in Wesel kämpften die Schermbecker verbissen um jeden Ball.

Die mit einigen Bussen angereisten Preußen-Fans unter den insgesamt 1800 Zuschauern im Weseler Auestadion mussten sich tief enttäuscht auf den Heimweg machen.

Ihre Mannschaft, die das Hinspiel noch locker und leicht mit 5:1 gewonnen hatte, fand über 90 Minuten kein Mittel, um die stabile Schermbecker Defensive zu knacken.

Bei Dauerregen spielte der SVS in den ersten 45 Minuten mit dem Wind im Rücken couragiert nach vorne. Stefan Zepanski hatte auch die erste Chance der Partie. Doch sein Kopfball nach einer Ecke strich knapp über das Münsteraner Tor (20.).

Münster kam nur schleppend ins Spiel, hätte aber in der 32. Minute in Führung gehen müssen. Doch Michael Erzen trat nach einer Hereingabe von Marius Sowislo in den Boden. Stefan Schröder konnte den Kullerball locker aufnehmen.

Schröder pariert im Nachfassen

Nach der Pause kam Münster mit viel Schwung aus der Kabine. Doch auch mehrere Ecken in Folge brachten das Schermbecker Tor nicht wirklich in Gefahr. Trotz Feldüberlegenheit der Preußen musste Schröder erst in der 70. Minute wieder beherzt eingreifen. Den abgefälschten Schuss von Uwe Seggewiss schnappte er sich im Nachfassen.

Während die Schermbecker Abwehr alles im Griff hatte, konnten sich die Gastgeber im zweiten Durchgang in der Offensive nur noch selten in Szene setzen. Daran konnten auch die Einwechselungen von Rainer Hackenfort und Dominik Milaszewski nichts ändern.

Nur bei einer Unsicherheit von Preußen-Keeper Joswig, der einen eher harmlosen Schuss des starken Yakub Köse fallen ließ, hatten die mitgereisten Schermbecker Anhänger den Torschrei auf den Lippen (75.).

Ansonsten litt das Spiel auf beiden Seiten unter dem tiefen Boden und dem stürmischen Wind.

Statistik

SVS : Schröder, Talaga, Zepanski, Hahn, Konowski, Nawatzki,, Köse, Nachtwey (85. Pas. Herzog), Kaul (70. Milazewski), Pat. Herzog (46. Hackenfort), Bendig.

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