Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Schwimmen, fahren, laufen

Triathlon

50 Jugendliche bereiten sich derzeit in der Halterner Jugendherberge auf die anstehende Saison vor. Heike Rockahr vom SV Hullern ist besonders das Sozialverhalten wichtig.

HALTERN

von Horst Lehr

, 05.04.2018
Schwimmen, fahren, laufen

Heike Rockahr (r.) freute sich über ein besonderes Geschenk der jungen Triathleten. Lehr

In dieser Woche ist die Halterner Jugendherberge zum zehnten Mal Treffpunkt der Triathlonjugend aus ganz NRW. Heike Rockahr vom SV Hullern ist die Jugendwartin des Nordrhein-Westfälischen Triathlon Verbandes (NRWTV) und hat in dieser Funktion 50 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren zu einem vereinsübergreifenden Trainingslager eingeladen. Mit dabei sind auch die Hullerner Sportler Linn Delitsch, Kilian Lohmann und Thorben Lange.


Bei der Veranstaltung sollen die jungen Triathleten vor der Wettkampfsaison Gelegenheit bekommen, sich ohne Wettkampfdruck näher kennen zu lernen. Heike Rockahr liegt am Herzen, das Sozialverhalten der Jugendlichen zu schulen. „Neben den gemeinsamen Trainingseinheiten sind uns soziale Aspekte wie die gegenseitige Rücksichtnahme besonders wichtig“, erklärt sie. Die Teilnehmer fühlen sich in der entspannten Atmosphäre der Jugendherberge wohl und starten von dort zu ihren täglichen Trainingseinheiten.


Straffes Programm
Jeder Tag beginnt bereits um 7 Uhr, dann joggen die Triathleten um den Halterner Stausee. Später am Vormittag fährt eine Gruppe mit dem Rad zum Schwimmen ins Freizeitbad Aquarell, während sich die anderen Gruppen mit Übungen der Grundlagentechnik im Bereich Athletik befassen. Nach dem Mittagessen starten die Jugendlichen aufgeteilt nach Leistungsvermögen zu Trainingsfahrten auf dem Rad. Dabei achten die Trainer vor allem auf spezielle Techniken beim schnellen Kurvenfahren und das punktgenaue Anhalten.

Das muss auch deshalb trainiert werden, da gerade die Wechselzonen − also der Wechsel von Schwimmen zu Radfahren und dann zu Laufen − kostbare Zeit kosten können. Für Trainer Matthias Rockahr ist die Wechselzone gar eine vierte Disziplin beim Triathlon. „Dort kann man viel gewinnen, aber auch alles verlieren“, ist er sich sicher. Ein weiteres wichtiges Element beim Triathlon ist die stabile Körpermitte. „Beim Schwimmen sorgt die für weniger Widerstand, auf dem Rad trägt sie das Gewicht des Sportlers und beim Laufen sorgt sie für ein größeres Lungenvolumen“, erklärt Trainer Rockahr.

Für Heike Rockahr hatten die Sportler indes noch eine besondere Überraschung vorbereitet. Für ihren fleißigen Einsatz belohnten die Jugendlichen sie mit einem Blumenstrauß aus Weingummis − der Süßigkeit, die sie am liebsten isst. Auch das bestärkt sie darin, das Treffen auch im kommenden Jahr zu wiederholen: „Wir wollen gerne weitermachen und damit in unserem Individualsport auch den wichtigen sozialen Zusammenhalt fördern.“