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Sebastianschüler landen im Mittelfeld

23.05.2007

Sebastianschüler landen im Mittelfeld

<p>Stolz präsentierten die Raesfelder Sebastianschüler ihre Urkunden. Privat</p>

Raesfeld Die Deutschen Meisterschaften im Schulschach begannen für die Raesfelder Sebastianschüler verheißungsvoll: Zwei 3:1-Siege gegen die beiden Vertreter Niedersachsens ließen auf einen einstelligen Tabellenplatz hoffen. Doch nach einer 0:4-Schlappe gegen Berlin und einigen Unentschieden schwand diese Hoffnung schnell wieder.

Am Ende landete das Schach-Quintett der St.-Sebastian-Schule mit Maximilian Suer (Klasse 4a), Andre Heyng (4c), Philipp Möllers (4c), Christoph Springenberg (4a) und Sebastian Möllers (3a) mit 17,5 Brettpunkten und 9:9 Mannschaftspunkten auf dem 21. Platz. Durch das besonders dicht besetzte Mittelfeld der Tabelle ärgerte man sich am Ende über jeden vergebenen Punkt, denn schon ein einziges übersehenes Matt konnte bereits zehn Tabellenplätze ausmachen.

Achte Teilnahme

Bereits zum achten Mal war die St.-Sebastian-Schule aus Raesfeld bei der Deutschen Meisterschaft im Grundschulschach dabei. Im Kinder- und Jugenddorf Dittrichshütte in Thüringen wurde der neue Titelträger in einem viertägigen Turnier ermittelt. Insgesamt 36 Teams waren zum Bundesfinale eingeladen. Das Raesfelder Team hatte sich im Februar als Landesmeister Nordrhein-Westfalens qualifiziert.

Schachlehrer Manfred Grömping begleitete auch in diesem Jahr die Mannschaft und stellte fest, dass das Niveau des Bundesfinales von Jahr zu Jahr steigt: "Immer mehr Grundschulen starten schon im ersten Schuljahr mit einer Schach-AG und immer mehr Vereine stellen hoch qualifizierte Schachtrainer zur Verfügung."

So war auch Großmeister Thomas Pähtz zugegen, dessen Zöglinge aus der Europaschule Erfurt sich als Turnierfavorit an die Bretter setzten, am Ende aber überraschend nur Platz drei erreichten. Deutscher Meister wurde - zum dritten Male hintereinander - die Grundschule am Baumschulenweg Bremen, Vizemeister eine Grundschule aus Berlin.

Großes Freizeitgelände

Für die Raesfelder Kids war das Schachwochenende ein Riesenerlebnis, das sich nicht nur an den schwarz-weißen Brettern abspielte. Das Freizeitgelände im Kinder- und Jugenddorf bot alles, was das Kinderherz begehrt. Von einer Rodelbahn, einem großen Labyrinth und einer Kegelbahn bis hin zu vielen Spiel- und Sportplätzen. Außerdem nutzten die Kids die Gelegenheit, im größten Märchenbuch der Welt zu blättern - was bei den vier Mal drei Meter großen und 52 Kilogramm schweren Buchseiten alles andere als leicht war.

Einen besonderen Dank richtete das 8-köpfige Raesfelder Team an die Sponsoren, die die Reisekosten übernahmen.

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