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Sonderlob der Bundestrainerin für Harms und Röhring

Orientierungslauf: Weltmeisterschaft

Für die Halterner Lisa Harms und Karlotta Röhring ging es zur Weltmeisterschaft nach Tschechien. Es war für sie der erste Auftritt bei so einem Event. Dementsprechend groß war die Nervosität.

Haltern

, 05.07.2018
Sonderlob der Bundestrainerin für Harms und Röhring

Janek Gal (v.l.), Jakob Kretschmer, Linda Pastor, Bundestrainerin Kathrin Berse, Karlotta Röhring, Betreuer Kai Pastor, Lisa Harms, Melanie Pastor und Noah Rullmann bildeten das deutsche Team in Tschechien. Foto: privat

Ein bisschen waren sie schon aufgeregt, bei dieser großen Kulisse“, sagt Christian Harms, der seine Tochter Lisa und Karlotta Röhring (beide WOLF Haltern) auf der Reise nach Tschechien begleitete. Mit den Platzierungen, mit denen sie nach Turnierende am Mittwoch nach Hause fuhren, war laut Christian Harms im Vorfeld nicht zu rechnen. Die Aufregung bei Röhring und Harms habe sich aber schnell gelegt. „Im Wald ist dann alles vergessen“, sagt Vater Christian.

Mit einem 7-köpfigen Juniorenteam bestehend aus Janek Gal, Jakob Kretschmer, Noah Rullmann (Dresden), Linda und Melanie Pastor (Mainz) sowie Harms und Röhring (beide 14) war das deutsche ARDF-Peil-Orientierungsläufer-Team zur Junioren-WM nach Doksy (Tschechien) gereist. Mit Ausnahme von Janek Gal war es für die deutschen Athleten und Athletinnen die erste WM in dem von Russland, Tschechien und der Ukraine stark dominierten Teilnehmerfeld.

„Nicht viel erwartet“

„Dementsprechend hatten wir auch nicht viel erwartet“, sagt Vater Harms. „Wir wollten einfach teilnehmen und nicht ganz hinten landen.“ Doch die Reise hat sich gelohnt: Lisa Harms lief nach 46:30 Minuten auf Rang neun bei 27 Teilnehmerinnen. Karlotta Röhring kam nach 21:05 Minuten auf den 15. Rang. „Das sind Spitzen-Plätze“, sagte Volker Loos, Vorsitzender der WOLF Haltern.

Dabei kommen die beiden Halternerinnen eigentlich vom klassischen Orientierungslauf. Mit den Funkpeilern haben sie noch nicht so viel Übung. „Im Herbst vergangenen Jahres haben die Beiden mit dem Training begonnen“, sagt Christian Harms. Danach wartete auf die Läuferinnen ein gewaltiges Trainingspensum, um sich eine richtige Taktik für die Rennen zurechtzulegen. Vor allem im Winter sei es aber nicht immer ganz so angenehm gewesen. „Da haben wir teilweise ganz schön gefroren“, sagt Harms. Doch mit Blick auf das Turnier „hat es sich auf jeden Fall gelohnt“, sagt Christian Harms. Von Bundestrainerin Kathrin Berse gab es anschließend ein Sonderlob.

Bis in die Nacht gefeiert

„Natürlich wurde auch noch gefeiert“, sagt Christian Harms. Daran schlossen sich Feierlichkeiten nach der Abschlussveranstaltung der Weltmeisterschaft noch bis in die Nacht an. Dabei kamen die 14-Jährigen auch mit Sportlern aus anderen Nationen in Kontakt. „Dabei haben sie sich gut kennengelernt und Kontaktdaten ausgetauscht“, sagt Christian Harms.

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