Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Teuer erkaufter Pokalsieg

Fußball: Milaszewski bricht sich den Fuß / SVS am Sonntag in Davensberg arg dezimiert

18.05.2007

Dieses Match hatte nur wenig Bedeutung, da beide Mannschaften schon für den Pokal auf Landesebene qualifiziert waren. Immerhin gab es aber für den Sieger einen Scheck von 750 Euro, für den Verlierer immer noch 500. Für die 250 Euro Differenz wollte Erkenschwicks Trainer Manfred Wölper jedoch ungern den Oberliga-Klassenerhalt aufs Spiel setzen. So schickte er ein paar Ersatzspieler, einen Großteil der Reserve und einige Bundesliga-A-Jugendliche aufs Feld. Die Schermbecker, ohnehin nur mit einem Ersatzfeldspieler und Torwart Dirr auf der Bank, nutzten die erste Halbzeit zum Restalkohol-Ausdünsten, da sie am Abend zuvor auf Stefan Zepanskis Polterabend den Titel gefeiert hatten. So ergab sich eine erste Halbzeit, die gefühlte drei Stunden dauerte. Erwähnenswert waren einige Schussversuche Bright Ojigwes, mit denen er deutlich machte, warum er sonst nur in der zweiten Mannschaft spielt. Kurz vor der Pause gab es die erwähnte Verletzung Dominik Milaszewskis, die Stroetzel auf die schon vor zwei Wochen kritisierten schlechten Platzverhältnisse zurückführte. Im zweiten Durchgang sah zumindest das Spiel des SVS immer mehr nach Fußball aus, denn die Schermbecker wollten auf keinen Fall länger als 90 Minuten auf dem Feld stehen. Christoph Konowski setzte einen Freistoß an den Pfosten (55.). Bright Ojigwe spielte kurz darauf drei Erkenschwicker inklusive des Torwarts aus, ließ sich dann den Ball aber doch noch vom Keeper von den Füßen nehmen. In der 75. Minute wurde Rainer Hackenfort (Foto) im Strafraum gefoult und versenkte den Strafstoß zum 1:0 im Netz. Der Elfmeter war recht fragwürdig und daher verzichtete der Unparteiische nach einem Foul an Holtheuer auf den diesmal berechtigten Pfiff. Hackenforts Kopfballtor machte acht Minuten vor dem Ende alles klar. Der Erkenschwicker Göktan Özdemir sah in der 89. Minute nach einem Foul an Tim Dosedahl die Rote Karte. Dessen Einsatz Sonntag in Davensberg ist noch nicht sicher. Der Meister fährt also mit einem arg dezimierten Kader zum Zweiten. Für den geht es allerdings noch um eine ganze Menge, denn die Vizemeisterschaft könnte immer noch den Aufstieg in die Oberliga bringen. Stroetzel: «Dort werden sicher viele Zuschauer sein. Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, die Punkte dort wegzuschenken.» Er weiß allerdings noch nicht, wer spielen kann: «Wir kriegen aber sicher irgendwie elf Spieler zusammen.» weih

Lesen Sie jetzt