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TuS Haltern dreht das Spiel in der Nachspielzeit

Torjäger Stefan Oerterer trifft doppelt gegen Ennepetal

Haltern Der TuS Haltern setzte sich am Sonntag gegen Ennepetal mit 2:1 durch. Dabei konnten sich die Halterner auf ihren Torjäger verlassen.

Torjäger Stefan Oerterer trifft doppelt gegen Ennepetal

Dennis Drepper (2.v.l.) und der TuS Haltern haben nach drei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg eingefahren. Foto: andreas hofmann//hofmann-foto@we

Drei Spiele in Serie standen die Fußballer des TuS Haltern in der Oberliga mit leeren Händen dar. Am Sonntag landeten die Halterner einen glücklichen 2:1-Sieg gegen den TuS Ennepetal. Zwei Mal war Torjäger Stefan Oerterer kurz vor Schluss zur Stelle. „Genau so ein Erfolg tut uns gut“, sagte Oerterer.

Oberliga

TuS Haltern - TuS Ennepetal

2:1 (0:1)

Im Spiel allerdings verpassten die Halterner die frühe Führung: Nach zwei Minuten setzte Jannis Scheuch einen Kopfball nach einer Flanke von Oerterer an die Latte. Auch danach kombinierten sich die Halterner nach vorne − den ersten Treffer erzielten aber die Gäste. Erneut kassierte Haltern einen Gegentreffer nach einem Standard. Nach einem Eckball von Simon Rudnik traf Maik Bollmann freistehend zum 1:0.

Den Rückschlag steckte das Team von Trainer Magnus Niemöller nicht einfach so weg. „Das 0:1 war Gift“, sagte der Trainer später.

Drepper eingewechselt

Nach Wiederanpfiff spielten die Gastgeber offensiver, der eingewechselte Dennis Drepper bildete neben Oerterer eine zweite Spitze. Die Gäste zogen sich immer weiter zurück. Zeitweise bildete Ennepetal eine Fünferkette und eine Viererkette tief in der eignen Hälfte. „Sie haben gut verteidigt“, sagt Oerterer, „uns war klar, dass es ein Geduldsspiel werden wird.“

Ennepetal überließ den Halternern weiter das Spiel. „Und das mögen wir nicht so gerne“, sagte Niemöller. Vieles in der zweiten Halbzeit blieb Stückwerk. Christoph Kasak hatte nach 62. Minute nach einem Freistoß per Kopf die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Ennepetals Torhüter Marvin Weusthoff parierte.

Nach 72 Spielminuten ließ Schiedsrichterin Kathrin Heimann einen Zweikampf zwischen Nils Eisen und Brandon Lee Griffiths weiterlaufen. Ennepetals Stürmer rannte danach alleine auf das Tor von Marcel Müller zu – doch der konnte den Angriff entschärfen. Es wäre die Vorentscheidung gewesen. „Wir verpassen es, das zweite Tor zu machen“, sagte Gästetrainer Jörg Behnert

Haltern gaben sich nicht auf: In der 90. Minute spielte Scheuch den Ball auf Marvin Schurig. Der flankte in die Mitte, Ennepetals Torhüter Weusthoff blieb auf der Linie und am zweiten Pfosten köpfte Oerterer zum Ausgleich ein. „Das 1:1 hätte ich unterschrieben“, sagte Niemöller.

„Brutale Mentalität“

Doch in der Nachspielzeit schlug Oerterer erneut zu: Wieder leitete Scheuch ein und passte den Ball auf Marcel Ramsey auf links. Der legt den Ball in die Mitte – wieder steht Oerterer richtig, auch wenn der Ball leicht abgefälscht war (2:1/90.+2). „Wir haben eine brutale Mentalität gezeigt und das Spiel glücklich gedreht“, sagte Niemöller. Andre Koch feierte nach seiner langen Verletzung sein Startelfdebüt in der Oberliga. Für den TuS geht es am Mittwochabend weiter: Dann wartet der SV Schermbeck im Halbfinale des Kreispokals.

TuS: Müller - Kasak, Forsmann, Vennemann (67. Ramsey), Eisen, Scheuch, Koch (67. Hölscher), Oerterer, Batman (46. Drepper), Opiola, Schurig



Tore: 0:1 Bollmann (22.), 1:1 Oerterer (90.), 2:1 Oerterer (90.+2

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