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Haltern empfängt Hamm in der Stauseekampfbahn

TuS stellt gegen Hamm das Ergebnis in den Mittelpunkt

Haltern Vier Wochen nach dem Hinspiel kommt es in der Stauseekampfbahn zum erneuten Duell zwischen Haltern und Hamm. Doch die Vorzeichen sind diesmal andere.

TuS stellt gegen Hamm das Ergebnis in den Mittelpunkt

Lukas Diericks (l.) und Deniz Batman (r.) erwartet am Sonntag das vorletzte Heimspiel der Oberligasaison. Batman allerdings plagen Probleme an der Wade. Foto: Szkudlarek Robert

Vor fast genau vier Wochen standen sich die Fußball-Oberligisten TuS Haltern und die Hammer SpVg im Nachholspiel gegenüber. Am Sonntag kommt es in der Stauseekampfbahn (15 Uhr, Lippspieker, Haltern) zum Rückspiel. Das Hinspiel ging mit 3:1 deutlich an die Hammer. „Am Sonntag werden wir ihnen anders begegnen“, sagt Halterns Trainer Magnus Niemöller.

Oberliga

TuS Haltern - Hammer SpVg

Für den TuS sei es wichtig, dass das Hinspiel noch präsent sei. „Das macht die Vorbereitung um einiges einfacher“, sagt Niemöller. Damals seien die Vorzeichen vor dem Duell aber andere gewesen: So war Niemöllers Team durch die kurze Pause nicht komplett ausgeruht und trat nicht in Besetzbesetzung an, am Sonntag vor dem Spiel in Hamm setzte es eine 1:3-Niederlage gegen den ASC. Nun waren die Halterner zwar wieder unter der Woche im Einsatz, doch diesmal gewann das Team (1:0 in Bielefeld). „Der Sieg war sehr wichtig für unser Gemüt“, sagt der Trainer.

Doch „wir wissen auch, was wir im Hinspiel nicht so gut gemacht haben“, sagt Niemöller, der die Grundordnung gegen Hamm ändern will. Doch klar ist: „Wir müssen komplett on fire sein“, sagt er. Das Team habe sich darauf eingeschworen, „eine Monster-Leistung zu bringen. Wir stellen das Ergebnis in den Mittelpunkt“. Seit dem 5. November (2:3 gegen Paderborns U21) haben die Hammer auswärts nicht mehr verloren.

Halterns Ex-Trainer Sven Hozjak sieht für sein Team eine gewisse Gefahr, sollte sich seine Elf zu sehr an dem Hinspiel orientieren. Vor vier Wochen habe sein Team „verdient und dominant gewonnen“, sagt Hozjak, am Sonntag erwarte er einen heißen Tanz.

„Anders eingestellt“

„Die Sonne scheint am Spieltag in meinem alten Wohnzimmer.“ Doch da er ein schlechter Gast sei, wolle er lieber etwas Zählbares mitnehmen, als Punkte zu verschenken. „Haltern wird anders auf uns eingestellt sein“, sagt Hozjak. So werde er nicht nur einen Plan A, sondern auch einen Plan B in der Tasche haben. Sein Team sei sowohl auf ein hohes Anlaufen der Halterner wie auch auf eine defensive Spielweise der Gastgeber eingestellt. „In den vergangenen Spielen mussten wir zu 80 oder 90 Prozent das Spiel selbst diktieren. Da haben wir uns viele Torchancen erarbeitet“, sagt Hozjak. Verzichten muss er auf Moritz Kickermann und Alan Bezhaev (Gelbsperre). Volkan Ekici steht auch nicht zur Verfügung. Bei den Halternern stehen hinter den Einsätzen einiger Spielern Fragezeichen: Christoph Kasak (Knöchel), Deniz Batman (Wade) und Tim Forsmann (Oberschenkel) sind angeschlagen. André Koch, Thomas Swiatkowski und Maurice Pagels fehlen weiter.

Bei einem Sieg würden die Halterner (Platz fünf) den Vorsprung auf Hamm (Platz sechs) auf vier Punkte ausbauen.

Wie der FC Schalke 04 am Freitag per Pressemitteilung mitteilte, planen die Königsblauen auch in der kommenden Saison mit der U23. Das Team wird nicht abgemeldet.

Trainer Onur Cinel wird dann aber nicht mehr auf der Bank sitzen. Wer die Nachfolge antritt, ist noch offen.

„Wir haben uns dazu entschieden, einen klaren Schnitt zu machen und diverse Faktoren zu verändern“, sagt U23-Manager Gerald Asamoah. Die Schalker sind derzeit vierter in der Oberliga.

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