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Uwe Ernst ist viertbester Deutscher

Sythener beim Karstadt-Ruhrmarathon

16.05.2007

Die sehr anspruchsvolle Strecke von Dortmund nach Essen hatte es auch diesmal in sich und verdeutlichte, wie hügelig gerade das Ruhrgebiet in diesem Bereich ist. Zum Glück spielte das Wetter mit, der Sturm hielt sich zurück und auch die Regenschleusen blieben dicht, so dass die 22 000 Teilnehmer gute Bedingungen vorfanden. Wieder einmal war es Uwe Ernst, der aus den Reihen der Marathonläufer des TuS Sythen ein Ausrufezeichen setzte. Schon bei der Auflage vor zwei Jahren war Ernst als schnellster Läufer des Kreises Recklinghausen der Sprung in die Top 10 gelungen. Ähnliches hatte er sich wieder vorgenommen. Zwar bestimmten vorne die Läufer aus Afrika das Geschehen, aber der Marler im Trikot des TuS Sythen hatte sich die 42,195km hervorragend eingeteilt. Bis zur Halbmarathonmarke hatte er das Glück, in einer starken Gruppe zu laufen. Als die Läufer, die nur den Halbmarathon zu laufen hatten, in Richtung ihres Ziels abbogen, war Ernst aber plötzlich allein. Jetzt wurde es schwer, denn nach vorne war die Post abgefahren und auch hinter ihm war kein Konkurrent in Sicht. So kämpfte er sich bis Gelsenkirchen durch, in der Hoffnung, dass ihn dort beim Zusammenschluss des Y-Marathons ? der zweite Teil des Feldes wurde von Oberhausen nach Essen auf die Strecke geschickt ? einige Mitläufer begleiten würden. Aber Ernst musste sich weiter allein durchschlagen. Ab Kilometer 35 wurde es richtig hart, denn jetzt begann der sehr hügelige Teil. Tempo herausnehmen und durchkommen war nun die Devise. Ernst meisterte auch diesen letzten Abschnitt hervorragend und überquerte als viertschnellster Deutscher nach tollen 2:43:49 Stunden auf dem zehnten Platz des Gesamteinlaufs und als Zweiter der AK 40 die Ziellinie. Damit war er wieder stärkster Marathonläufer des Kreises. Die Härte der Strecke bekamen auch Andreas Gülker und Jürgen Behlert zu spüren. Beide Sythener hatten sich schnellere Zeiten erhofft, mussten aber dem schweren Parcours Tribut zollen. So kam Gülker nach fast einjähriger Pause nach 3:38:52 Stunden auf Platz 87 der AK 45 und Jürgen Behlert mit 3:40:06 Stunden auf Platz 124 der AK 40 ins Ziel. Die Halbmarathonstrecke von Dortmund nach Herne hatten sich Andreas Klein und Rene Stadie vorgenommen. Im vereinsinternen Duell hatte wieder einmal Klein die Nase vorn. Nach 1:20:29 Stunden kam er in Herne ins Ziel und damit in der AK 40 auf den guten fünften Platz. Elf Sekunden später war auch Stadie angekommen. Seine 1:20:40 Stunden bedeuteten in der Männer-Hauptklasse ebenfalls Platz fünf. Franz-Josef Sträter

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