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Ballbesitz allein gewinnt keine Spiele

Fußball

„Gefühlte 80 Prozent Ballbesitz“, sah Trainer Magnus Niemöller am Sonntag beim Oberliga-Spiel des TuS Haltern in Sprockhövel. Doch am Ende hatte sein Team trotzdem mit 0:1 das Nachsehen.

HALTERN

von Andreas Leistner

, 15.04.2018
Ballbesitz allein gewinnt keine Spiele

Cedric Vennemann (M.) und der TuS Haltern hatten in Sprockhövel die eindeutig größeren Spielanteile, konnten sich dafür aber am Ende nichts kaufen.Bartsch © Bartsch,G. (b13)

Von Andreas Leistner

Im Grunde hatten die Halterner das Geschehen von Beginn an im Griff, das einzige Manko lag vorm gegnerischen Tor.

Oberliga Westfalen

TSG Sprockhövel - TuS Haltern

1:0 (1:0)

In den ersten 20 Minuten spielten sich die Gäste bereits zwei gute Chancen heraus. Doch Stefan Oerterer konnte den Ball beide Malle nicht im Tor unterbringen. Aufregung gab es dann kurze Zeit später. Christoph Kasak wird nach einem Freistoß beim Kopfballversuch behindert − aus Sicht der Halterner elfmeterreif. Doch in die Halterner Proteste fällt ein weiter Abschlag der Gastgeber, der John Anton Buceto findet und der markiert eiskalt die bis dahin völlig überraschende Führung für Sprockhövel (26.).

Die Gastgeber agierten daraufhin noch defensiver. „Ein Abwehrbollwerk“, beschrieb es Magnus Niemöller. Und eines, das seine Mannschaft nicht zu knacken wusste. Nicht in der ersten und nicht in der zweiten Halbzeit.

„Letzte Woche waren wir gegen Ennepetal die glücklichere Mannschaft, diesmal leider die unglücklichere. Wir haben aus großer Spieldominanz leider einfach nicht getroffen“, fasste es der Halterner Trainer zusammen.

Erst in der Schlussphase schafften es die Gäste noch zweimal, den Ball in Tornähe zu bringen. Doch erneut Stefan Oerterer und Christoph Kasak konnten die letzten Gelegenheiten, zumindest noch einen Punkt mitzunehmen, nicht nutzen.

In der Tabelle rutschten die Halterner auf Platz vier ab, weil der FC Brünninghausen in Hamm remis spielte. Der Rückstand auf Tabellenführer ASC Dortmund beträgt inzwischen elf Punkte − auch wenn der TuS noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat. Für Magnus Niemöller spielt der Blick auf die Tabelle aber weiterhin keine Rolle: „Vielleicht ist das genau der Fehler, dass wir zu viele Rechnungen angestellt haben, wo wir stehen, wenn wir die und die Spiele gewinnen. Da war viel Hätte, Wenn und Aber. Und damit hat man im Fußball noch nie was gewonnen.“

Sein nächstes Nachholspiel trägt der TuS am kommenden Donnerstag aus. Um 19.45 Uhr kommt es dann in der Stauseekampfbahn zum Duell mit dem FC Brünninghausen.

TuS: Müller; Kasak, Pöhlker (63. Ramsey, 75. Drepper), Vennemann, Eisen, Scheuch, Oerterer, Hölscher, Batman, Opiola, Schurig.

Tore: 1:0 Buceto (26.).