Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

TuS Haltern startet zweiten Rheine-Versuch

Fußball

In einer Saison voller Spielausfälle und Nachholterminen erlebt Oberligist TuS Haltern in dieser Woche noch einmal ein besonders kurioses Termingedränge. Am Mittwoch holt der TuS das Meisterschaftsspiel beim FC Eintracht Rheine nach, am Donnerstag steht dann das Kreispokalfinale bei Blau-Weiß Langenbochum an.

HALTERN

von Andreas Leistner

, 15.05.2018
TuS Haltern startet zweiten Rheine-Versuch

Nils Eisen, Jannis Scheuch und Lukas Diericks (v.l.) wollen auch in Rheine jubeln. Foto: Kreisel © Marc Kreisel

Oberliga Westfalen

Eintracht Rheine - TuS

Der Spielabbruch wegen Gewitters war für die Halterner am vergangenen Sonntag nicht nur deshalb bitter, weil sie zu diesem Zeitpunkt 1:0 führten. Durch die Neuansetzung an einem Wochentag wird es für einige Spieler eng, Beruf und Fußball unter einen Hut zu bekommen. „Rheine hat kein Flutlicht, deshalb konnte nicht um 20 Uhr gespielt werden“, erklärte TuS-Trainer Magnus Niemöller am Dienstag, „wir haben mit 19 Uhr deshalb schon den spätestmöglichen Anstoßtermin gewählt. Trotzdem wird es für die Spieler stressig.“

Die Situation mit zwei Spielen an aufeinanderfolgenden Tagen sei zwar kurios und ungewohnt. Trotzdem fordert Niemöller auch: „Das muss die Mannschaft auch können.“

Schließlich geht es für die Halterner weiterhin um Platz zwei und den Aufstieg in die Regionalliga und dazu wäre ein Sieg in Rheine Gold wert. Ans Hinspiel haben die Halterner allerdings schlechte Erinnerungen. Damals − am 19. November − erwischten sie im letzten Spiel des Jahres 2017 in der heimischen Stauseekampfbahn einen schwachen Tag und verloren 1:3.

Damit sich das nicht wiederholt, müssen die TuS-Spieler vor allem auf Timo Scherping, mit 22 Treffern den zweiterfolgreichsten Torschützen der Liga, achten. Dass sie wissen, wie das geht, haben sie am Sonntag bewiesen. An diese Leistung müssen sie nun anknüpfen.