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Basketball

Wulfen setzt wieder auf einen jungen Trainer

WULFEN Predrag Radanovic tritt beim BSV die Nachfolge von Marsha Owusu Gyamfi an. Seine Trainer-Vita ist nicht lang, aber vielversprechend.

Wulfen setzt wieder auf einen jungen Trainer

Beim Sponsorentreffen an der Rundhalle der Firma Humbert stellte der BSV Wulfen am Montag seinen neuen Trainer Predrag „Pedja“ Radanovic (schwarzes Polohemd) vor. Foto:Leistner

„Es ist ein bisschen wie damals bei Philipp Kappenstein.“ Bei der Vorstellung des neuen Trainers der Regionalliga-Herren des BSV Wulfen, Predrag Radanovic, fühlte sich BSV-Vorsitzender Christoph Winck an einen von Radanovics Vorgängern erinnert. 2008 hatte der BSV dem damals noch unerfahrenen Kappenstein das Vertrauen geschenkt und war mit dem Münsteraner anschließend in die 2. Bundesliga Pro B aufgestiegen.

Auch der 41-jährige Predrag Radanovic weist noch keine ellenlange Trainer-Vita auf. Mit den Herren des TSV Viktoria Mülheim arbeitete er drei Jahre lang erfolgreich zusammen, stieg mit ihnen in die Oberliga auf und spielte bis zur Trennung auch dort an der Spitze mit. In der vergangenen Saison gehörte er zum Trainerteam der U19-Junioren der Metropol Baskets Ruhr, die in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga erstmals in der Geschichte der Metropol Baskets die Playoffs erreichten.

Die Arbeit mit jungen Spielern kennt Radanovic also und genau die soll er auch in Wulfen leisten. Der BSV will mit einem 15er-Kader in die neue Spielzeit gehen. Die Gespräche mit den Spielern der vergangenen Saison laufen. Radanovic und der Wulfener Vorstand hoffen, möglichst viele von ihnen halten zu können.

Denn nach dem sechsten Platz in diesem Jahr möchte Wulfen in der kommenden Saison wieder an der Spitze der 2. Regionalliga mitspielen. Der dazu nötige Importspieler soll erst verpflichtet werden, wenn die Verhandlungen mit den deutschen Spielern abgeschlossen sind.

Grundlage für den angepeilten Erfolg soll nach Vorstellung von Predrag Radanovic vor allem eine starke Verteidigung sein: „Das ist das Primäre.“ Er hat die Mannschaft bereits einige Male beobachtet und dabei festgestellt, dass es im Defensiv-Verhalten der Spieler durchaus noch Nachholbedarf gibt: „Sowohl im Spiel Eins-gegen-Eins als auch bei der Teamdefense und der gegenseitigen Hilfe.“ Der Fokus auf der Defensive bedeute allerdings nicht, dass er die anderen Bereiche des Spiels für irrelevant halte.

Radanovic freut sich auf die Aufgabe in Wulfen: „Die tolle Atmosphäre in der Gesamtschulhalle habe ich ja schon kennengelernt.“

Am 3. Mai bittet der neue Trainer um 20 Uhr zum Tryout in eben diese Halle. „Das dient dann aber vornehmlich dem gegenseitigen Kennenlernen“, sagt er. Mitte Mai sollen dann das Training und die Vorbereitung auf die kommende Saison beginnen.

Der Wulfener Vorstand will dem neuen Mann an der Linie dann dasselbe Vertrauen und dieselbe Ruhe geben, wie seinerzeit Philipp Kappenstein. „Wir sind nicht zum Erfolg verdammt“, sagt BSV-Kassierer Christian Hinsken: „Weiterhin ist uns die Entwicklung Wulfener Talente wichtig.“ Gegen einen Aufstieg hätten sie in Wulfen aber natürlich auch nichts. Umso mehr, weil er im kommenden Jahr zusammen mit dem 50. Geburtstag des „Basketballs in Wulfen“ gefeiert werden könnte. 1969 gründete Ernst-Adolf Kleinschmidt den heutigen BSV als Abteilung des 1. SC Blau-Weiß Wulfen. Predrag Radanovic war da noch nicht geboren.

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