Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Fußball

Wulfen steigt ab

WULFEN Vor einem Jahr bebte der Wulfener Wittenbrink vor Jubel. Am Sonntag standen die Blau-Weißen dagegen buchstäblich im Regen.

Wulfen steigt ab

Spieler Pascal Czapka war wie viele seiner Teamkollegen am Boden. Leistner

Ein Unentschieden hätte dem 1. SC Blau-Weiß Wulfen gegen Adler Buldern zum Klassenerhalt in der Bezirksliga gereicht. Doch wer hinten zum Toreschießen einlädt und vorne selbst beste Chancen auslässt, der steigt halt ab.

Bezirksliga 11

BW Wulfen - Adler Buldern

0:1 (0:0)

Wulfens Trainer Daniel Schikora hatte angekündigt, dass seine Mannschaft nicht auf Unentschieden spielen wolle, und seine Spieler hielten sich auch daran. Die Gastgeber bestimmten das Spiel und erarbeiteten sich auch sehr gute Torchancen. Nur ein Detail vergaßen die Blau-Weißen: Sie brachten den Ball einfach nicht über die Linie.

Dominik Pawlak hatte den Bulderner Keeper in der achten Minute schon umkurvt und schoss dann übers Tor. Einen Schuss von Stanislav Ziegler lenkte der Gästetorwart an den Außenpfosten und Versuche von Nico Genieser und Danny Lützner verfehlten aus spitzem Winkel jeweils knapp das Tor (38., 29.). Mike Szesny reihte sich ebenfalls in die Reihe derer ein, die Großchancen vergaben. Nach einem doppelten Pressschlag kam er an der Strafraumgrenze frei zum Schuss, verzog aber (32.).

Als dann noch Bulderns Yannick Dresemann im Mittelfeld an der Außenlinie Danny Lützner von hinten umsäbelte und dafür nicht unberechtigt Rot sah, schien Wulfen endgültig auf Kurs Richtung Klassenerhalt.

Die nächste „Hundertprozentige“ von Christian Pawlak (47.) und ein Kopfball von Danny Lützner (48.) ließen auch nur die Pessimisten unken, dass sich das noch rächen könne. Doch sie sollten recht behalten.

Denn in der 62. Minute ließ die Wulfener Abwehr den eingewechselten Peter Niehoff aus den Augen und dessen Kopfball schlug aus zehn Metern ein. Mitten ins Wulfener Tor und mitten ins Wulfener Herz.

Buldern konnte sich mit der Führung im Rücken nun natürlich hinten reinstellen. Doch nicht nur deshalb blieben weitere Wulfener Großchancen aus. Von den Versuchen, einen Elfmeter heraus zu holen, ließ sich der Schiedsrichter Maik Koch nicht beirren und so sanken die Wulfener bei Kochs Abpfiff zusammen. Der Abstieg war besiegelt. Blau-Weiß ist wieder Kreisligist. Weil Sonntag ein einziges Tor fehlte.

BWW: Neumann; Kraske, Niels Genieser (80. Czapka), Nagel, Lamprecht, Bischof, Lützner, Szesny (65. Brüggemann), Pawlak, Nico Genieser, Ziegler.

Tore: 0:1 Niehoff (62.).

Bes. Vorkommnisse: Rote Jarte gegen Dresemann (Buldern, 42., grobes Foulspiel); Gelb-rote Karte gegen Nico Genieser (Wulfen, 84., Schwalbe).

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Deutens Chancen sind gestiegen

Team hat den Klassenerhalt in der eigenen Hand

Deuten In der Regionalliga West bleibt es bis zum letzten Spieltag spannend. Die Ausgangslage für Deuten hat sich am Wochenende verbessert.mehr...

Das Lachen ist bei Brömmelhaus zurück

Der 13-Jährige feierte ein gelungenes Comeback

Dorsten Die Erleichterung war riesig. „Endlich! Endlich kann ich wieder ganz zufrieden mit meinen Leistungen sein“, freute sich Felix Brömmelhaus nach seinem Start im Bochumer Unibad am vergangenen Samstag. mehr...