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Wulfen tritt mit dem letzten Aufgebot an

Fußball: Trainer Olaf Skok fehlen sechs Spieler/ Rhade will seinen Anhang versöhnen

25.05.2007

Drei Absteiger wird es auf jeden Fall geben. Diese Zahl kann sich aber noch erhöhen, wenn außer dem SV Burlo noch weitere Mannschaften in die Klasse zurück kommen, denn in der Bezirksliga sind der SV Schermbeck 2, TuS Gahlen und die SG Borken gefährdet. Westf. Gr.-Reken - RW Deuten «Ich möchte aus den letzten beiden Spielen noch vier Punkte holen», wünscht sich Michael Maiß. In Reken dürften es seine Schützlinge schon sehr schwer haben, denn dort treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in der Rückrunde nicht das gehalten haben, was man von ihnen erwartet hatte. Die Deutener sind einfach ausgebrannt. Ohne Spielmacher Michael Hellekamp, der aus privaten Gründen fehlt, wird es besonders schwer. Vernünftig aus der Liga verabschieden, das ist der Wunsch von Trainer Ivo Sankovic. Er erwartet nach der schwachen Vorstellung in Ramsdorf von seiner Mannschaft eine Trotzreaktion und geht davon aus, dass Meister VfL Reken nicht mehr mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Und möglicherweise wird die verletzungsbedingt dezimierte Truppe auch unterschätzt, wie das auch in Deuten der Fall war. Die Heidener Reserve kann den Klassenerhalt nicht mehr schaffen. Trotzdem haben die Rhader keinen Anlass, überheblich gegen diesen Gegner aufzutreten. Dem so oft enttäuschten Anhang ist der FC vieles schuldig geblieben. Im letzten Heimspiel der Saison bietet sich noch einmal eine günstige Gelegenheit, mit einem klaren Sieg die Stimmung aufzubessern, zumal die Mannschaft, die in Bestbesetzung antreten kann, letztmalig vor eigenem Publikum in dieser Formation antreten wird. Mit einem Unentschieden wäre Trainer Olaf Skok gegen den TuS Velen zufrieden. Er ist froh, wenn er am Sonntag elf gesunde Spieler aufs Feld schicken kann, denn mit Matuschak, Klemen, Mecking, Körber, Littway (alle verletzt) sowie Polatkan (Urlaub) fallen sechs Spieler aus. Die Mannschaft hätte nach dem Debakel in Erle eigentlich etwas gut zu machen. Doch angesichts der Personalmisere ist man im Wulfener Lager froh, wenn eine Niederlage vermieden wird. Beim SuS Hochmoor hängen die Trauben hoch. Die Gastgeber schweben in akuter Abstiegsgefahr und werden auf eigenem Platz noch einmal alle Register ziehen. Da müssen die Raesfelder schon mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen, wenn sie noch etwas ausrichten wollen. Ob Trainer Jürgen Klatt seine Truppe, die erneut nicht in Bestbesetzung antreten kann, noch einmal dazu motivieren kann, wird sich zeigen. Jedenfalls wird dies kein Spaziergang für den TSV. br

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