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Yakup Köse überragte alle

Schermbeck Nach zwei Unentschieden gelang dem SV Schermbeck diesmal gegen den SC Wiedenbrück ein glanzloser 2:0-Sieg.

07.10.2007

Oberliga Westfalen

SVS - SC Wiedenbrück

2:0 (1:0)

Am verdienten Sieg des SVS gibt es nichts zu rütteln. Die Gastgeber waren die klar dominierende Mannschaft in der Volksbank-Arena gegen den Tabellenvorletzten, der absolut nicht das Format für die Oberliga hat. 300 Zuschauer erlebten eine Partie auf schwachem Niveau.

Stürmischer Beginn

Die Hausherren begannen sehr stürmisch und hatten schon in der 2. Minute durch Christoph Konowski eine gute Möglichkeit. Sein strammer Schuss verfehlte nur knapp das Ziel. Wenig später fischte der Gästetorhüter einen Freistoß von Yakup Köse aus dem Winkel. Kurz darauf lenkte er einen Freistoß von Christopher Nachtwey über die Latte. Die Schermbecker beherrschten zu diesem Zeitpunkt ganz klar das Geschehen und hatten weitere Möglichkeiten durch Konowski und Sebastian Hahn. Das 1:0 lag also in der Luft, fiel aber relativ spät. Eine Freistoß-Flanke des besten Akteurs auf dem Feld, Yakup Köse, köpfte der wiederum bienenfleißige Rainer Hackenfort (Foto) zum 1:0 in die Maschen. Tim Woberschal hätte kurz darauf noch auf 2:0 erhöhen können.

Niveau nahm ab

In der zweiten Spielhälfte verlor die Partie immer mehr an Niveau. Schermbecks Abwehrkette ließ zwar keine einzige Chance des Gegners zu, doch nach vorn kamen sie kaum noch zwingend, es sei denn Köse unternahm etwas auf eigene Faust. Einmal prüfte er den Wiedenbrücker Schlussmann aus spitzem Winkel. Dann konnte sich Hackenfort einmal durchsetzen, doch er geriet dabei zu weit nach Außen, so dass sein Schuss ohne Wirkung blieb.

Die Ostwestfalen präsentierten sich als der bisher schwächste Gegner in der Volksbank-Arena. Oliver Dirr dürfte wohl lange Zeit nicht einen so geruhsamen Nachmittag erlebt haben. Der SVS überzeugte eigentlich nur noch durch Einsatzfreude. Doch dabei produzierte die Mannschaft ebenso viele Fehlpässe wie der Gegner. Sehenswert war eigentlich nur noch das 2:0. Köse narrte gleich zwei Gegenspieler und schob den Ball überlegt am herauslaufenden Torhüter vorbei ein. Ansonsten geriet auch das Wiedenbrücker Tor kaum noch ernsthaft in Gefahr. Letztendlich blieb es bei diesem Spielstand, der den Platzherren einen guten Mittelplatz in der Tabelle bescherte. br

Statistik

SVS: Dirr; Konowski, Hahn, Zepanski, Talaga; Köse (87. Karabaczak), Nachtwey, Woberschal; Hackenfort, Bendig (83. Jansen), Holtheuer (75. Esper).

Tore: 1:0 (41.) Hackenfort, 2:0 (80.) Köse.