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Zynga pirscht sich heran

Tennis

Lennart Zynga spielt derzeit in Topform. Der 20-jährige Halterner erreichte beim mit 10 000 US-Dollar dotierten Turnier in Enschede erstmals das Halbfinale in einem Profi-Feld.

HALTERN

29.08.2012
Zynga pirscht sich heran

Lennart Zynga spielt derzeit konstant auf hohem Niveau.

Zunächst standen Qualifikationsspiele an. Nach einem Freilos konnte Zynga gegen Daan Maasland (NED) problemlos mit 6:1/6:0 in die nächste Runde einziehen. Im Qualifikationsfinale musste der Halterner nach 2:30 Stunden bei 38 Grad brütender Tropenhitze leider das Match gegen den Dorstener Kim Möllers aufgeben. Jetzt aber hatte Lennart Zynga Glück und konnte noch ins Hauptfeld nachrücken. Schnell wurde Zynga zum Favoritenschreck. In der ersten Runde konnte er den an Position 6 gesetzten Mexikaner Miguel-Angel Reyes-Varela (ATP 697) mit 5:7/6:3/6:1 schlagen. Auch den Niederländer Stephan Fransen konnte Zynga mit 7:6/4:6/ 6:4 niederringen. Im Viertelfinale folgte die Sensation der Sandplatzveranstaltung in Enschede: Zynga schlug den topgesetzten Franzosen Axel Michon (ATP 342) mit 2:6/6:4/6:4. Der Halterner überzeugte besonders durch harte Grundschläge sowie eine starke mentale Verfassung. Zynga blieb der Einzug ins Finale gegen den Briten Alexander Slabinsky mit 1:6/2:6 zwar verwehrt, dennoch war der Halterner mit dem Turnierergebnis hochzufrieden, denn er dürfte sich in der neuen ATP-Weltrangliste schon nah an die besten 1000 Spieler der Welt herangekämpft haben.

Auch in den Wochen zuvor hatte Zynga schon Erfolge gefeiert. Nachdem ihm im Juli der Einstieg in die Tennis-Weltrangliste gelungen war, schlug er bei hochkarätig besetzten Turnieren in Belgien auf. In Oostende zog er ins Hauptfeld ein, musste sich dort aber dem späteren Turniersieger Yannik Reuter (BEL/ATP 420) mit 2:6/6:7 geschlagen geben. Im Doppel kämpfte sich Zynga mit dem US-Amerikaner Marc Vartabedian bis ins Halbfinale vor. Auch in Eupen gelang Zynga der Sprung ins Hauptfeld, dort ärgerte er sich aber über die 4:6/4:6-Niederlage gegen einen typischen spanischen „Sandplatzwühler“ (ATP 870). Auch im westfälischen Paderborn bewies Zynga (DTB 163) eine bemerkenswerte spielerische Entwicklung. Die Siege im Viertelfinale gegen Jannik Rother (DTB 328) und im Halbfinale gegen Christian Cremers (DTB 153) waren in dieser Höhe mit jeweils 6:1/6:0 schon sehr beeindruckend. Die Final-Niederlage mit 4:6/3:6 gegen den an 1 gesetzten Regionalligaspieler Florian Lemke (DTB 68) war deshalb doch etwas enttäuschend, angesichts der tollen Erfolgsserie aber zu verschmerzen.

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