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0:2 - Werner SC ohne Chance gegen SV Herbern 2

Fußball, Symalla-Cup

Die verstärkte Zweitvertretung des Werner SC hat keine Chance mehr auf das Erreichen des Halbfinales des Symalla-Cups. Im zweiten Gruppenspiel unterlag die Elf von David Stammer und Sven Klug der Auswahl des SV Herbern 0:2. Die SG Selm hingegen steht vorzeitig im Halbfinale.

WERNE

von Von Dominik Gumprich

, 01.08.2012
0:2 - Werner SC ohne Chance gegen SV Herbern 2

Dieses Eigentor erzielte Alexander Porubenski in der 67. Minute. In letzter Not versuchte der Stürmer für seinen bereits geschlagen Keeper das Leder ins Seitenaus zu Grätschen – ohne Erfolg. Allerdings lauerte in Porubenskis Rücken eh ein einschussbereiter Herberner – der Rückstand war so oder so unausweichlich. „Mit dem Eigentor haben wir uns im doppelten Sinn selbst abgeschossen“, meinte David Stammer, der aber weder Porubenski, noch dem Rest der Mannschaft einen Vorwurf machen wollte. Im Gegenteil: „Wir waren mit Herbern auf Augenhöhe, hätten auch dieses Spiel nicht verlieren müssen. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden“, erklärte der Reserve-Coach. Die Führung für die Herberner war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht unverdient. Nach einer mehr als durchwaschenen ersten Halbzeit ohne Höhepunkte auf beiden Seiten, spielte der SVH nach der Pause konsequenter nach vorn. Und vermied nun deutlich öfters eine Abseitsstellung. „Wir haben viele Situationen im Angriffsspiel schlecht gelöst“, war SVH-Coach Bernd Löcke enttäuscht. Der SV Herbern lief am Mittwoch mit Spielern der ersten, zweiten und dritten Mannschaft auf. „So kann man sich natürlich nicht richtig auf die Liga vorbereiten“, sagte Löcke, der sich aber über den Sieg und das damit verbundene vorzeitige Erreichen des Halbfinales freute. „So haben wir noch mehr Testspiele. Und bald habe ich auch wieder mehr Spieler zur Verfügung.“  Den Schlusspunkt unter die Partie gegen den WSC setzte Marian Tüns in der 83. Minute. 

Möller; P. Brakk, Schöpper, Nowak, Kretschmann, Masembe, Thöne (60. Kerzel), Simon (58. Potthoff), Essing (46. Wenge), Chr. Brakk (46. Wetter), Wöste (30. Porubenski).

Olbrich; Chr. Adamek, Müller, St. Aschoff, Hüttermann, D. Wilcock, Mangels (64. Lembcke), Wilde, Hohefeld, Tüns, Trittschack (82. Löcke).

0:1 Porubenski (67./ET), 0:2 Tüns (83.).

Die SG Selm fuhr den zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel ein. Die Freude über das Weiterkommen war groß. Bidar ließ sich von dem Erfolg aber nicht blenden. „Wir haben gegen Rünthe mit Sicherheit kein gutes Spiel gemacht. Das Zweikampfverhalten passte mir nicht. Da kam noch zu wenig“, erklärte der Trainer. Sein Fazit: Es liegt noch viel Arbeit vor der Mannschaft.  Nach 25. Minuten ging Selm in Führung. Nach einem Freistoß von der rechten Seite fiel dem völlig allein gelassenen Christian Voßschmidt der Ball vor die Füße – 1:0. Danach dauerte es 50 Minuten – die Pause nicht mitgerechnet – bis wieder etwas Zählbares passierte. Und wieder jubelten die Selmer. Mirko Scharen erzielte das vorentscheidende 2:0. Drei Minuten vor dem Ende konnte Rünthes Matthias Närdemann den Anschlusstreffer per Kopfball herstellen – zu spät. Außerdem konnte die Sportgemeinschaft noch einmal nachlegen. Wieder war es Christian Voßschmidt. Diesmal traf er vom Punkt aus (90.).  Nach der Niederlage muss Rünthe um Coach Andre Kracker, der am Mittwoch seinen 38. Geburtstag feierte, um den Halbfinaleinzug zittern. Ein Sieg am Freitag gegen Südkirchen wäre deshalb Pflicht.

Zolda; Suer, Ulrich (60. Colomo), Czubak, Kemmann, Schwenk (60. Kämper), Tumbrink, Heinrich (69. Janetzki), Voßschmidt, Scharen (80. Dresken), Schwegler.

Noetzle; Brüggemann, Appel (24. M. Michalski), M. Närdemann, Rothenpieler, K. Michalski, Fuchs, Holtmann, Myrka, Schwartzkopf, Großpietsch.

1:0 Voßschmidt (25.), 2:0 Scharen (75.), 2:1 Närdemann (87.), 3:1 Voßschmidt (90./FE).

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