Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

1. FC Köln holt Trainer Markus Anfang zur neuen Saison

Köln. Der 1. FC Köln treibt seine Planungen schnell voran. Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe, dass Ruthenbecks Vertrag nicht verlängert wird, verkündet der FC dessen Nachfolger. Dass es der Kieler Markus Anfang wurde, ist keine Überraschung.

1. FC Köln holt Trainer Markus Anfang zur neuen Saison

Köln holt für die nächste Saison den bisherigen Kieler Trainer Markus Anfang. Foto: Sebastian Kahnert

Trainer Markus Anfang soll den Traditionsclub 1. FC Köln nach einer verkorksten Bundesliga-Saison in eine erfolgreichere Zukunft führen. Der 43 Jahre alte gebürtige Kölner wird zur kommenden Saison neuer Cheftrainer beim designierten Fußball-Zweitligisten.

Der bisherige Coach von Holstein Kiel soll am Geißbockheim den Neuaufbau übernehmen und die Grundlagen für neue Perspektiven nach dem wahrscheinlichen Abstieg in die 2. Liga schaffen. Am Dienstag bestätigten die beiden Clubs die Einigung, die keine Überraschung mehr war.

„Markus Anfang ist ein Trainer, der einer Mannschaft erkennbar eine Handschrift mit auf den Weg geben kann“, wird FC-Geschäftsführer Armin Veh in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Das hat er in Kiel bereits unter Beweis gestellt. Gerade in der Rückrunde hat er gezeigt, dass er auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich arbeiten kann und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.“

Anfang bekommt nach Angaben des Erstliga-Tabellenletzten einen Dreijahreskontrakt bis 2021 und wird Nachfolger von Stefan Ruthenbeck, mit dem das Vertragsverhältnis für die Profis zum Saisonende ausläuft. Für Anfang ist der Weg in seine Geburtsstadt ein logischer Schritt: „Ich bin in Köln geboren und aufgewachsen. Für mich ist es etwas Besonderes, in meine Heimat zurückzukehren und bei einem Traditionsverein wie dem 1. FC Köln als Trainer tätig zu sein. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, sagte er.

Der einstige Erstliga-Fußballer galt schon vor der Trennung von Peter Stöger und Ruthenbecks Amtsübernahme Anfang Dezember als Wunschkandidat der Kölner. Dem Vernehmen nach soll eine Ablösesumme für ihn fällig werden, die zwischen 1,0 und 1,5 Millionen Euro liegen soll. Diese Zahlen wurden aber von keiner Seite bestätigt. „Wir sind froh, dass wir mit Holstein Kiel eine vernünftige und faire Lösung erzielt haben“, sagte Veh lediglich.

Die schnelle Lösung der wichtigsten Personalie ist sinnvoll. Veh muss die Verhandlungen mit den derzeitigen Spielern und möglichen Neuzugängen vorantreiben - nun herrscht Klarheit über die neuer sportliche Führung, die sich in die Planungen einbringen kann. Anfang bringt aus Kiel seinen Co-Trainer Tom Cichon mit.

Für Anfang könnte es zum persönlichen Abstieg in die Zweitklassigkeit kommen. Denn für das Team seines Noch-Arbeitgebers aus der schleswig-holsteinischen Hauptstadt ist nach dem 30. Spieltag der Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga noch möglich: Als Dritter hat Kiel vier Zähler Rückstand auf Tabellenführer Fortuna Düsseldorf. Mit einem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg am Montag (20.30 Uhr) kann der Tabellen-Dritte die Franken überholen und auf einen direkten Aufstiegsplatz rücken. Der derzeitige Coach des Hamburger SV, Christian Titz, wird in Kiel als möglicher Anfang-Nachfolger gehandelt.

„Die Reise von Holstein Kiel ist aber noch nicht zu Ende, und ich werde in den kommenden Wochen alles tun, um diese Saison bestmöglich abzuschließen. Ich bin sehr dankbar, ein Teil dieser besonderen Geschichte zu sein“, betonte Anfang. „Das, was wir in den letzten knapp zwei Jahren gemeinsam hier in Kiel erlebt haben, ist absolut herausragend. Markus möchte sich nun aber einer neuen Herausforderung stellen“, sagte Kiels Geschäftsführer Sport Ralf Becker. Anfang hatte die Störche im September 2016 übernommen und zum Aufstieg in die 2. Bundesliga sowie im Dezember 2017 zur Herbstmeisterschaft geführt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Aue. Schafft der KSC die direkte Rückkehr? Oder bleibt Aue zweitklassig? Beide Teams geben sich nach der Hinspiel-Nullnummer zuversichtlich. Dem KSC reicht schon ein Unentschieden mit mindestens einem Tor. Alle sind aber auch auf ein Elfmeterschießen in der Relegation gefasst.mehr...

Kiel. Der Zweitliga-Dritte Holstein Kiel und der Bundesliga-16. VfL Wolfsburg spielen um den letzten Startplatz in der Fußball-Beletage. Der VfL kommt mit einem 3:1 aus dem Hinspiel nach Kiel. Egal, wie es ausgeht: Nach dem Spiel ändert sich in den Teams viel.mehr...

Kiel. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg droht auch im Relegations-Rückspiel ein Ausfall von Spielmacher Daniel Didavi. Der 28-Jährige habe nach wie vor mit Problemen in der Achillessehne zu kämpfen und sei nicht mit dem Team nach Kiel geflogen, wie der „Sportbuzzer“ berichtet. mehr...

Kiel. Es scheint, als sei alles klar. Erstligist Wolfsburg liegt nach dem Relegations-Hinspiel mit 3:1 vorn. Doch Gegner Kiel verspricht einen Sieg. Ob der aber auch für die Bundesliga reicht?mehr...

Dortmund. Borussia Dortmund hat Marwin Hitz verpflichtet. Wie erwartet, wechselt der 30 Jahre alte Torhüter ablösefrei vom Ligakonkurrenten FC Augsburg zum Revierclub. Der Schweizer unterschrieb einen Vertrag bis 2021 und ist der erste Neuzugang des Bundesligisten für die kommende Saison.mehr...