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Schalke-Frankfurt: Ausschreitungen nach Pokalspiel

30 Grad in NRW, wüste Szenen in Gelsenkirchen, Lehrer erschießt Tochter

NRW Der Sommer hält Einzug in NRW, ein Lehrer erschießt seine 19-jährige Tochter. Wüste Szenen nach dem DFB-Pokalhalbfinale Schalke-Frankfurt in Gelsenkirchen die Uraufführung eines Pumuck-Musicals, Jens Spahn, der sich nicht vorstellen kann, seine Eltern selbst zu pflegen - hier ist das Morgen Update.

Das Wetter:

Der bislang wärmste Tag des Jahres bringt Sommer und Sonne nach NRW. Bei 25 bis 29 Grad bringt eine leichte Brise aus Südosten gelegentlich ein wenig Abkühlung.

Sommer im Frühling - 30 Grad in NRW

Es wird heiß - erstes Freibad hat schon geöffnet

NRW Sonne und heiße Temperaturen geben in Nordrhein-Westfalen mitten im April einen Vorgeschmack auf den Sommer. Das erste Freibad hat seit Mittwoch schon geöffnet.mehr...

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Nach dem DFB-Pokalhalbfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Schalke 04 (1:0) haben sich Fans beider Teams in der Gelsenkirchener Arena geprügelt. Beide Seiten hätten versucht, aufeinanderzutreffen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochabend. TV-Bilder zeigten sich prügelnde Zuschauer auf den Rängen. Die Auseinandersetzungen verlagerten sich später nach draußen und auf die Parkplätze. Schalke verlor das Halbfinale durch eine unglückliche Situation kurz vor dem Abpfiff und hadert mit dem Schiedsrichter.

30 Grad in NRW, wüste Szenen in Gelsenkirchen, Lehrer erschießt Tochter

Schalke- und Eintracht-Fans prügelten sich auf den Rängen der Veltins Arena. Foto: dpa

Schalke hadert mit dem Schiedsrichter

Heidel: „Er hat falsch gelegen - das weiß er auch“

GELSENKIRCHEN Lange Zeit sieht es beim Schalker Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt nicht nach einem denkwürdigem DFB-Pokal-Abend aus. Dann ereigent sich eine kuriose Szene in der Schlussphase, die dazu führt, dass es nach dem bitteren 0:1 kein anderes Thema mehr gibt.mehr...

  • Ein 50 Jahre alter Lehrer soll in einer Wohnung in Köln seine 19-jährige Tochter erschossen haben. Anschließend habe er sich selbst getötet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nachdem der Lehrer mehrere Tage nicht in seiner Schule erschienen war, hatte eine Sekretärin die Polizei verständigt. In der Wohnung fanden die Beamten die beiden Leichen und einen großkalibrigen Revolver, der dem Vater gehörte.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann sich nach eigenen Worten nicht vorstellen, seine Eltern selbst zu pflegen. „Meine Eltern würden es auch nicht erwarten, dass ich meinen Beruf aufgebe, um sie zu pflegen“, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung „Maischberger“. Der auch für Pflege zuständige Minister ergänzte: „Ich würde so oft wie möglich versuchen, zuhause zu sein und mitzuhelfen.“ Alle würden in ihren Familien das Thema weit wegschieben - „meistens, bis es zu spät ist“.
  • Die Gegend um den U-Bahnhof Broadway-Lafayette in New York nannte David Bowie jahrelang sein Zuhause - nun ist die Station in eine Ausstellung über die 2016 verstorbene Pop-Ikone verwandelt worden. Zu sehen sind Fotos und Zitate des Musikers, ein Stadtplan zeigt auch Studios, in denen Bowie aktiv war. An Automaten gibt es zudem eine begrenze Zahl an Fahrkarten mit Bowie-Motiven. Kleine Plaketten an der Wand empfehlen ausgewählte Bowie-Hits. Insgesamt lebte Bowie mehr als 20 Jahre in der Metropole.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Zunehmende Gewalt an Schulen und die Amokfahrt von Münster beschäftigen den Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags. In einem Bericht an das Gremium hat Innenminister Herbert Reul (CDU) eine erste Zwischenbilanz zu dem Polizeieinsatz in Münster gezogen.
  • Griechische Seeleute streiken und legen den Fährverkehr in Griechenland lahm. Die meisten Fähren in der Ägäis und im Ionischen Meer blieben in den Häfen, wie die Küstenwache mitteilte. Die Fähren sollen nach Angaben der Seeleutegewerkschaft erst am Freitagmorgen wieder auslaufen. Die Seeleute protestieren gegen Rentenkürzungen und die in ihrer Branche weit verbreitete Kurz- und Schwarzarbeit sowie gegen den Einsatz von Fähren aus anderen Staaten im Inlandsverkehr.
  • Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über Details der umstrittenen EU-Reform beraten. Beim Treffen im Kanzleramt in Berlin dürften beide nach Wegen suchen, wie trotz Bedenken in den Unionsparteien vor allem gegenüber Macrons Reformplänen für die europäische Finanzarchitektur wie geplant bis zum EU-Gipfel Ende Juni substanzielle Reformfortschritte erzielt werden können.
  • Kuba bekommt einen neuen Präsidenten: Nach der Wahl am Mittwoch im Parlament soll heute bekannt gegeben werden, wer die Geschicke der sozialistischen Karibikinsel in den kommenden fünf Jahren leitet. Alles deutet daraufhin, dass die Abgeordneten den bisherigen Vizepräsidenten Miguel Díaz-Canel zum Nachfolger von Staatschef Raúl Castro küren. Er war am Mittwoch dem Parlament vorgeschlagen worden.
  • Die Bundesländer setzen sich für höhere Bußgelder für Raser, Drängler und Falschparker ein, die mit ihrem Verhalten andere in Gefahr bringen. Das geht aus einer Beschlussvorlage für die heute in Nürnberg beginnende Verkehrsministerkonferenz hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt. Weiteres Thema wird unter anderem die Diesel-Debatte und saubere Luft in Städten sein.
  • Im ersten Prozess um den jahrelangen Missbrauch eines Jungen bei Freiburg will das Landgericht Freiburg heute das Urteil verkünden. Die Plädoyers und das letzte Wort des Angeklagten vor dem Urteil finden nach einem Beschluss des Gerichtes hinter verschlossenen Türen statt. Für die Urteilsverkündung ist die Öffentlichkeit zugelassen. Geplant ist das Urteil den Angaben zufolge im Laufe des Nachmittags.
  • „Hurra, hurra, der Pumuckl ist da“ - dieses Mal allerdings nicht im Fernsehen, sondern auf der großen Bühne. Im Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz wird heute ein Musical über den rothaarigen Kobold uraufgeführt. Der Komponist Franz Wittenbrink und die Autorin Anne X. Weber haben das Stück nach den beliebten Büchern von Ellis Kaut geschaffen.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...24 Jahren stürmen Panzer und Hubschrauber in Waco, Texas, nach 51 Tagen Belagerung die Ranch der Branch Davidians Sekte um David Koresh. 82 Menschen starben.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Rund ein Jahr nach dem Start einer App zur Meldung von Hassbeiträgen im Internet sind mehr als 1700 Kommentare zur Prüfung übermittelt worden. Fast die Hälfte der aus Deutschland und Österreich eingegangenen Meldungen wurden rechtlich verfolgt, wie eine erste Auswertung der Hassposting-App „BanHate“ ergab. Das kostenlose Programm wurde von der Antidiskriminierungsstelle Steiermark und der Stadt Graz im April 2017 vorgestellt und seitdem rund 1000 Mal runtergeladen. Per Screenshot können Nutzer hasserfüllte Kommentare anonym prüfen lassen.

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