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49. Ruderregatta: Traum versinkt in den Fluten

CASTROP-RAUXEL Auf dem Ratzeburger Küchensee ging es hoch her. Gut 1000 Ruderer aus ganz Deutschland und einigen europäischen Ländern lieferten sich spannende Rennen auf der Regattabahn "Karl Adam" an der Dom-Insel.

03.06.2008
49. Ruderregatta: Traum versinkt in den Fluten

Magdalena Jakschik (2.v.l) und Jannis Augustin (2.v.r.) (hier mit ihren Teamkollegen vom RV Rauxel) boten starke Leistungen.

Während knapp 600 Athleten auf der 49. Internationalen Regatta an den Start gingen, mit dabei die Top-Leute des RV Rauxel Magdalena Jakschik und Jannis Augustin, sprintete der "RVR-Achtzylinder" von der Wartburginsel über die 350 Meter Distanz mit 36 Männer-Achtern um den Sieg.

Die Rennen gingen im 3-Minutentakt über die Strecke und bei fetzigen Discobeats entschieden Zehntelsekunden über Sieg oder Niederlage. Dazu hatte ein Sponsor einen nagelneuen Einer samt Skulls für dieses Achter-Spektakel ausgelobt. Vor- und Hoffnungsläufe, Zwischenläufe und Finalrennen hatten viele Zuschauer angelockt und sie bekamen bei herrlichem Sommerwetter "Rudern vom Allerfeinsten" geboten.

Der heimische Achter untermauerte trotz der langen Anreise mit einem überzeugenden Vorlaufsieg (1:00,56 Min.) seine Anwartschaft auf den ausgelobten Einer.

Nerven aufreibender Krimi im Hauptlauf 3

In der Besetzung Kai Sporea, Sebastian Polus, Jens Jakschik, Berthold Oberkönig, Philip Pöpel, Yorck Polus, Stefan Teschlade, Max Pregler und Steuerfrau Mareike Jakschik landete die heimische Crew im Zwischenlauf (1:00,74 Min.) ebenfalls einen überzeugenden Sieg und hatte sich damit für die Hauptrunde qualifiziert.

Im Hauptlauf 3 musste sich Rauxel nach einem Nerven aufreibenden Krimi nur um 42 Hundertstel Sekunden dem Boot aus Karlsruhe geschlagen geben, und der Traum vom neuen Einer versank in den Fluten des Küchensees.

Verschiedene Kombinationen unter den Augen der Bundestrainer

Auf der 49. Internationalen Regatta hatte der DRV aber auch den U23-Kader an den Start gebracht und unter den Augen der Bundestrainer verschiedene Kombinationen geprobt. Im ungesteuerten Vierer belegte Jannis Augustin an beiden Tagen einen guten vierten und sechsten Rang. Platz vier hieß es auch im Achter bei internationaler Konkurrenz für ihn.

Magdalena Jakschik erkämpfte sich im leichten Einer einen hervorragenden dritten Platz. Bei starker Konkurrenz belegte sie im Leichtgewichts-Doppelzweier im Vorlauf Rang fünf. Im gesetzten B-Finale wusste sie dann mit einem Sieg zu überzeugen.

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