Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

70 Jahre Israel: Laschet lädt seine Amtsvorgänger ein

Düsseldorf. Zum 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel lädt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am 14. Mai seine Amtsvorgänger zu einem festlichen Mittagessen ein. Hannelore Kraft, Jürgen Rüttgers, Wolfgang Clement und Peer Steinbrück hätten zugesagt, sagte Laschet am Freitag in Düsseldorf. Christina Rau, die Witwe von Johannes Rau, sei an dem Tag in Israel. Unter anderem nehmen laut Laschet auch der Sänger Peter Maffay und der frühere israelische Botschafter Avi Primor an dem Treffen teil. „Egal, wer in NRW regiert: Die Beziehung zu Israel ist für uns von großer Bedeutung“, sagte Laschet.

70 Jahre Israel: Laschet lädt seine Amtsvorgänger ein

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Auch der Kampf gegen Antisemitismus sei weiter wichtig. Zwar gebe es in NRW derzeit keine Hinweise zu ähnlichen antisemitischen Vorfällen wie jüngst in Berlin. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) habe aber dennoch in einem Rundschreiben die Schulen für Fälle von Mobbing gegen jüdische Schüler sensibilisiert. Zugleich sagte Laschet mit Bezug auf antisemitische Tendenzen bei einigen Muslimen in Deutschland: „Ich teile nicht die These, dass der Antisemismus eingewandert ist.“ Dies sei eine „gepflegte Ausrede“. Antisemitismus sei auch seit dem Holocaust „ständig präsent in Deutschland“ und Synagogen müssten seit Jahrzehnten geschützt werden.

Offen sei die Landesregierung für die Ernennung eines Antisemismus-Beauftragten in NRW, sagte Laschet. Das könne sinnvoll sein. „Man darf aber nicht glauben, wenn man einen Antisemitismus-Beauftragten hat, ist das Problem gelöst.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Istanbul/Essen. Kann Erdogan die Präsidenten- und Parlamentswahl für sich entscheiden? Das hängt auch von den Wählern in NRW ab. Nun endet die Möglichkeit zur Stimmabgabe in Deutschland.mehr...

Bielefeld. Die Dr. Oetker-Gruppe stellt heute ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 vor. Der Mischkonzern, zu dem neben der Lebensmittelsparte mit Pizza, Back- und Puddingpulver auch eine Bier- und Sektsparte, Hotels sowie ein Chemiewerk zählt, vermeldet letztmals Umsatzzahlen auch für die Schifffahrtstochter Hamburg Süd.mehr...

Duisburg. Festgefahren auf einer Sandbank: Ein Tankschiff liegt seit Freitag im Rhein bei Duisburg - und der Wasserstand sinkt. Jetzt soll ein anderes Schiff einen Teil der Ladung aufnehmen. Das Tankschiff hat Natronlauge geladen, knapp 1200 Tonnen.mehr...

Recklinghausen. Ein 18-Jähriger ohne Führerschein hat bei einer Flucht vor dem Zoll eine Massenkarambolage auf der A2 ausgelöst. Der Flüchtige, ein Zollfahnder und drei weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei Münster am Montagabend mitteilte.mehr...

Sankt Augustin. Bei einem Verkehrsunfall in Sankt Augustin (Rhein-Sieg-Kreis) sind vier Menschen schwer verletzt worden, darunter ein Kind. Drei Autos waren am Montagabend an der Kollision beteiligt, nachdem ein 29 Jahre alter Autofahrer Polizeiangaben zufolge vermutlich eine rote Ampel missachtet hatte. Im Auto des 29-Jährigen wurden neben dem Fahrer auch dessen Ehefrau und ein vierjähriges Kind schwer verletzt. In einem ebenfalls an dem Unfall beteiligten Fahrzeug erlitt ein 69 Jahre alter Mann schwere Verletzungen. Zwei weitere Menschen verletzten sich leicht.mehr...

Köln. Erneut hat es in Köln einen schweren Unfall mit einer Straßenbahn gegeben. Am Montagabend sei eine ältere Dame an der Haltestelle Wilhelm-Sollmann-Straße im Stadtteil Longerich von einer Bahn erfasst und lebensgefährlich verletzt worden, sagte ein Sprecher des Lagezentrums der Polizei. Die 1924 geborene Fußgängerin habe Kopfverletzungen und ein Trauma erlitten. Unklar sei noch, wie die Ampel geschaltet war, als sie die Straße überquerte. Unklar war zunächst auch, ob es in der Bahn Verletzte gab.mehr...