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Abschied der „lebenden Legende“: Tränen und Jubel für Buffon

Turin. „Lang, unerträglich, glücklich“: Wenn ein Großer wie Gianluigi Buffon geht, wird es emotional. Ob sein Abschied von Herzensclub Juventus Turin auch das Karriereende bedeutet, ließ der 40-Jährige offen.

Abschied der „lebenden Legende“: Tränen und Jubel für Buffon

Verabschiedete sich mit einem Sieg von den Juve-Fans: Keeper Gianluigi Buffon. Foto: Alessandro Di Marco

Wenn Gianluigi Buffon die Bühne verlässt, wird es ein emotionaler Abschied, so viel war klar. Gewohnt gerührt und mit einem letzten Sieg hat sich Italiens Rekord-Torwart nach 17 Jahren von Juventus Turin verabschiedet.

Das Publikum feierte den 40-Jährigen beim Spiel gegen Absteiger Hellas Verona, das der Pokalsieger daheim 2:1 (0:0) gewann. Offen ist, ob der Abschied von Juve für Buffon auch das Karriereende bedeutet.

„Buffon geht in die Geschichte ein“, schrieb die Zeitung „La Stampa“ trotzdem schon mal. Die italienischen Medien waren voll mit Bildern, auf denen Buffon gefeiert und umarmt wird. Im Turiner Stadion hatte die Menge getobt, als die „Numero 1“ zuerst alleine einlief. „Es war, als hätte er alle küssen wollen, es war, als hätten ihn alle küssen wollen“, schrieb „La Repubblica“. Der Abschied sei „lang, unerträglich und glücklich“ gewesen. Er trieb auch dem ehemaligen Welttorhüter immer wieder Tränen in die Augen.

Auch seine drei Söhne brachte er auf das Spielfeld. Auf Plakaten forderten die Fans „Gigi, Santo subito“ und damit die sofortige Heiligsprechung Buffons. Zugleich feierten die Zuschauer Juves siebten Meistertitel in Serie, der aber schon seit dem vorherigen Spieltag feststand.

Buffons deutscher Team-Kollege, Fußball-Weltmeister Sami Khedira, twitterte anschließend: „Grazie Grande Gigi!“ und fügte hinzu: „Es war immer eine Ehre für mich, Seite an Seite mit einer lebenden Legende zu spielen.“ Juve werde ohne Buffon nicht das gleiche sein.

Offen ist, ob der 175-malige Nationalspieler und Weltmeister von 2006 noch einmal zu einem anderen Club wechselt oder seine Karriere beendet. Im Gespräch war auch ein Wechsel zu Paris Saint-Germain mit dem Ex-Dortmunder Trainer Thomas Tuchel. Buffon hatte am Donnerstag seinen Abschied von Italiens Rekordmeister bekanntgegeben.

„Gigi Buffon will die nie gewonnene Champions League verfolgen und die Idee, dies in Frankreich zu tun, reizt ihn“, will die „Gazzetta dello Sport“ wissen. „Die Lust, weiterzuspielen, wird wahrscheinlich überwiegen.“ Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet.

Der letzte Auftritt in schwarz-weiß dauerte für Buffon am Samstag 63 Minuten. Der 40-Jährige gilt als einer der besten Torhüter der Welt und gewann 2006 mit Italien die WM. Aus der Nationalmannschaft war Gigi bereits nach dem bitteren Aus der Italiener in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zurückgetreten. Allerdings lief er bei Freundschaftsspielen zuletzt wieder auf, Italiens neuer Nationaltrainer Roberto Mancini berief ihn nun jedoch nicht mehr.

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