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Achenbach: Gefängnis als Lebensretter

Der ehemalige Kunstberater Helge Achenbach (66) wäre nach eigener Einschätzung wahrscheinlich schon tot, wenn er nicht ins Gefängnis gekommen wäre. Durch die vierjährige Haft wegen Millionenbetrugs sei er zur Ruhe gekommen, sagte Achenbach der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Ich glaube, sonst wäre ich heute gar nicht mehr da: Herzinfarkt, Schlaganfall. Es gab eine Zeit vor meiner Verhaftung, da war ich in einem Monat in 15 Städten mit zehn verschiedenen Privatflugzeugen unterwegs.“

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Köln

, 02.07.2018
Achenbach: Gefängnis als Lebensretter

Der Ex-Kunstberater Helge Achenbach. Foto: David Young/Archiv

Achenbach hatte den 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht beim Kauf von Kunst und Oldtimern durch versteckte Preisaufschläge betrogen. Er wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Anfang Juni kam er nach Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe auf freien Fuß. Achenbach wohnt seitdem bei dem Undercover-Journalisten Günter Wallraff in Köln. Er engagiert sich jetzt für politisch verfolgte Künstler. Das mache ihn „viel glücklicher als alles, was ich früher gemacht habe“, sagte er.